30 Prozent höhere Dividende als im Vorjahr

13.06.2005

Die diesjährige ordentliche Hauptversammlung der Pfeiffer Vacuum Technology AG, führender Hersteller von hochwertigen Vakuumpumpen, Messgeräten und kompletten Vakuumsystemen, fand am 8. Juni 2005 in Wetzlar statt.

Über 400 Aktionäre sowie Vertreter der Aktionärsgemeinschaften und Banken nahmen an der Versammlung teil. Alle Beschlüsse einschließlich der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat wurden mit großer Mehrheit getroffen. Sehr zufrieden konnten die Aktionäre über eine deutlich höhere Ausschüttung sein: Vom Bilanzgewinn wird eine Dividende in Höhe von 90 Cent pro dividendenberechtigter Aktie an die Aktionäre ausgeschüttet (Vorjahr: 70 Cent pro Aktie). Als Wirtschaftsprüfer wurde Ernst & Young wiedergewählt.

In seinem Rückblick ließ Vorstandsvorsitzender Wolfgang Dondorf noch einmal das Geschäftsjahr 2004 passieren, in dem das Unternehmen den Umsatz um 8,5 Prozent von 144,0 auf 156,2 Mio. Euro steigern und ein Ergebnis vor Steuern von 19,6 Mio. Euro = 12,6 % vom Umsatz erwirtschaften konnte - trotz der Belastung durch das defizitäre DVD-Geschäft, von dem man sich Anfang 2005 trennte. Die Konzentration auf das hoch profitable Kerngeschäft wurde von den Teilnehmern an der Hauptversammlung sehr positiv aufgenommen.

Wolfgang Dondorf äußerte sich verhalten positiv zum Ausblick auf das laufende Jahr, in dem das Unternehmen stärker als der Markt wachsen und zu alter Ertragsstärke zurückfinden will. Höhere Auftragseingänge als Umsätze im 1. Quartal und auch in den Monaten April und Mai 2005 untermauern diese Position. In der Aussprache äußerten sich Aktionäre und Vertreter der Schutzgemeinschaften positiv zur Unternehmensentwicklung und zeigten sich hoch erfreut über die gestiegene Ausschüttung. Die Aktionärsvertreter hoben ausdrücklich die klare Sprache und die ungeschminkte Darlegung der Unternehmenssituation hervor, die dazu geführt habe, dass Pfeiffer Vacuum als eine der Perlen an der Börse gelte, die für die Aktionäre seit Jahren nachhaltige Werte schaffe.

Thema der Diskussion war auch das jüngst über einen Börsenbrief gestreute spekulative Gerücht einer bevorstehenden Übernahme von Pfeiffer Vacuum durch einen Großinvestor. Der Vorstand bekräftigte, dass es keine Anzeichen für eine derartige Übernahme gäbe und keinerlei Kontakt zu einem Investor bestünden.

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