Grünbeck präsentiert Wasseraufbereitung für die Welt von morgen

01.04.2026
Wenn die IFAT 2026 in München vom 4. bis 7. Mai ihre Tore öffnet, treffen sich führende Branchenvertreter unterschiedlichster Umwelttechnologien. Dementsprechend präsentiert auch Grünbeck verschiedene innovative Lösungen zur Wasseraufbereitung und hat brandneue Highlights dabei.
Grünbeck präsentiert Wasseraufbereitung für die Welt von morgen

Bildquelle: Grünbeck AG

Grünbeck stellt auf der IFAT 2026 erstmalig eine neue Anlagentechnik vor, die der Entfernung sogenannter PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) dient. Wichtig ist dies, da die auch als "Ewigkeitschemikalien" genannten PFAS gesundheitsschädlich sein können. Mit dem von Grünbeck entwickelten Verfahren lassen sich insbesondere PFAS aus dem Trinkwasser entfernen, sodass mit dem Einsatz dieser Anlagentechnik die neuen Trinkwassergrenzwerte zuverlässig unterschritten werden.

Ganz im Sinne der Energiewende präsentiert Grünbeck in München zudem eine Vollentsalzungsanlage, die die Erzeugung von grünem Wasserstoff unterstützt. Wie? Elektrolyse ist die Basis für die Produktion von „grünem“ Wasserstoff aus regenerativ erzeugtem Strom. Hierfür wird reinstes Wasser benötigt, und dies erfordert moderne, mehrstufige Aufbereitungsanlagen zur Frischwassernachspeisung bzw. zur Kreislaufaufbereitung.

Nicht weniger innovativ sind die modernen Filter und Aufbereitungsanlagen von Grünbeck, die für bestmögliche Wasserqualität in verschiedensten Anwendungsbereichen sorgen. Jüngste Neuheit: die Filteranlage varioliQ:UF. Sie ist ausgelegt für Kälte-, Kühl- und Prozesskreisläufe, kann aber auch zur Regenwasseraufbereitung eingesetzt werden. Genauer: Durch Kiesfiltration und nachgeschaltete Ultrafiltration werden sämtliche Schmutzstoffe, Korrosionspartikel und Keime sicher entfernt. Wodurch sich diese Filteranlage darüber hinaus auszeichnet, erläutern die Grünbeck-Experten auf der IFAT 2026.

Für Nah- und Fernwärmenetze sowie Heiz- und Kühlsysteme bietet das Höchstädter Unternehmen den Teilstromfilter varioliQ:LB an. In den Kreislauf eingebunden, verbessert er zuverlässig die Wasserqualität – auch bei Korrosionsvorgängen, Befüllung mit Hartwasser, Fremdwassereinbruch oder falscher Nachspeisung. Dank vollautomatischer Steuerung erreicht dieses Filtersystem einen selbstständigen Anlagenbetrieb mit sehr geringem Betriebsaufwand.

Ebenso interessant, aber für ein gänzlich anderes Einsatzgebiet entwickelt, ist die softliQ-Baureihe. Diese sogenannten „Weichwasserexperten“ werden immer „intelligenter“. Wie? Um nur zwei Innovationen zu nennen: Die neuesten Modelle sind in der Lage, sich kontinuierlich den Vor-Ort-Bedingungen anzupassen, einzig unter Verwendung der eingestellten Rohwasserhärte und den Wasserentnahmen. Zudem ermitteln die softliQ-Enthärtungsanlagen – auf Basis der letzten vier Wochen Betriebszeit – den Durchschnittsverbrauch für jeden Wochentag und steuern so tagesabhängig die benötigte Enthärtungsleistung.

Quelle: Grünbeck AG

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