Mikropumpe für die Medizintechnik

15.03.2012

Auf der Compamed/Medica 2011 in Düsseldorf präsentierten die beiden Unternehmen DNE und 2E mechatronic ihre neueste Entwicklung einer Mikropumpe zur Förderung von Flüssigkeiten und Gasen.

Mikropumpe für die Medizintechnik

Mikropumpe zur Förderung von Flüssigkeiten und Gasen (Foto: 2E mechatronic)

Vorteil dieser Entwicklung ist es, das peristaltische Förderprinzip mit einer kostengünstigen Modulaufbauweise von Membranpumpen zu kombinieren.

Eigenschaften dieser gemeinsamen Entwicklung sind zum Beispiel das bidirektionale Fördern der Medien, ein integrierter Flow Stop sowie ein austauschbares Fluidikteil.

Die minimalen, bzw. maximalen Fördervolumina sind abhängig von der Art und der Größe des eingesetzten Konturschlauches. Dies betrifft auch die Anforderungen bezüglich Medienbeständigkeit, erreichbarem Ansaugdruck, max. Förderdruck und Langzeitverhalten der Pumpe.

Basierend auf dem Prinzip dieser Prototypen können die Pumpen an die individuellen Kundenwünsche bezüglich des Einsatzes, der Einbaumöglichkeiten sowie der Gestaltung angepasst werden.

Mögliche Einsatzgebiete für die Mikropumpe liegen bei der Medizintechnik in den Bereichen Labortechnik, Analyseautomaten, Diagnostik und Lab-on-chip-Technologie.

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