ISH China – Einhelliges Lob der Aussteller

31.03.2006

Die Aussteller lobten die sechste ISH China, die vom 14. bis 17. März in Peking stattfand, einhellig. Das generelle Empfinden aller Teilnehmer war, dass sich Qualität und Quantität der Besucher spürbar seit 2004 verbessert haben, und dass die Messe professioneller geworden ist.

Es wurde hauptsächlich bemerkt, dass sie die wichtigste Einzelveranstaltung für Heizung, Klimaanlagen und sanitäre Einrichtungen in Peking, wenn nicht sogar in ganz China, ist. Die Besucherzahl war die größte aller bisherigen Durchführungen - es kamen über 15.000 Besucher aus 49 Ländern und Regionen.

Es waren knapp 300 Aussteller aus 19 Ländern und Regionen anwesend; dazu gehörten einige der Weltmarktführer der Branchen Heizung, Klimaanlagen und Sanitär, wie etwa Siemens, Buderus, Grundfos, Viessmann, Vaillant, Immergas, Honeywell, Riello und Merloni TermoSanitari.

"Sowohl Qualität als auch Quantität der Besucher der ISH China haben sich außerordentlich verbessert", meinte Volker Both, Marketing Sales Manager Asia der Vaillant GmbH, einem deutschen Hersteller von Boilern, die erneuerbare Energien verwenden. "Wir haben für unsere energieeffizienten Produkte, die wir hier zum ersten Mal vorgeführt haben, eine immense Resonanz erhalten. Die ISH China ist eine starke Plattform dafür, neue Vertreter und Vertriebspartner einzuführen."

"Die dänischen Aussteller denken, dass die ISH China die wichtigste und spezifizierteste Messe in unseren Geschäftsbereich in China ist," so Thomas Teglstrup, Generalbevollmächtigter der dänischen Firma Broen. "Zeit, Ort und Standard sind absolut perfekt. Die Besucher waren hauptsächlich Endverbraucher, OEM System-Builder und Vertriebshändler. Wir haben auch Entwickler und Designinstitute getroffen. Wir haben eine gute Mischung aus lokalen und international qualitativ hochwertigen und maßgeblichen Besuchern bei der Messe vorgefunden, die für die dänischen Aussteller Ziel- oder potenzielle Kunden oder Partner sind. Ich bin mir sicher, dass die meisten Firmen die nächste ISH China wieder beschicken werden, da sie die am besten organisierte Messe ist."

"Wir sind zwar schon seit 2000 bei der ISH China, aber erst seit 2004 verkaufen wir durch unsere örtlichen Repräsentanten auf diesem Markt unsere Boiler", sagte Paolo Azzali, Exportmanager bei Immergas, Italien. "Seither haben wir allein in Peking 30.000 Stück abgesetzt. Der Markt ist jetzt bereit für uns. In diesem Jahr haben wir unsere eigene Niederlassung in China eröffnet und stellen bei der ISH China unsere neuen chinesischen Kollegen unseren Kunden vor. Für uns ist China ein immens wichtiger Markt. Brennwertkessel sind hier ziemlich neu und die Nachfrage steigt Jahr für Jahr an. Unzweifelhaft hat die ISH China uns dabei geholfen, in China unsere Präsenz zu steigern und unsere Marke zu entwickeln."

Bei der Messe wurde viel über das Gesetz über Erneuerbare Energien, das im Januar 2006 in China in Kraft trat, geredet, und wie es Produzenten der Heizungs- und Klimaanlagenindustrie beeinflussen würde.

"Der 5-Jahres-Plan der chinesischen Regierung, der kürzlich vorgestellt wurde, legt seinen Schwerpunkt auf die Verbesserung der Energieeffizienz. Dieses äußerst ehrgeizige Energiesparprogramm eröffnet unzählige Absatzmöglichkeiten vor allem für deutsche Produkte", meinte Dr. Uwe Schwarting, Geschäftsführer des Deutschen Großhandelsverbandes Haustechnik e. V. "Der chinesische Markt bietet Absatzmöglichkeiten in den Bereichen Solarenergie, Energieeinsparung und effiziente Kälteerzeugung und Klimageräte. Diese Chance muss von deutsche Herstellern rigoros genutzt werden. Eine Messe wie die ISH China ist die beste Gelegenheit, um potenzielle Interessenten zu informieren."

Im Rahmen der Messe gab es auch einen umfangreichen Informationsaustausch und Schulungsprogramme, die zwei wichtige Konferenzen beinhalteten: den chinesisch-europäischen Kongress "Moderne Energiesparausstattung für Heizung und Klimaanlagen von Gebäuden", der erneuerbare Energien zum Thema hatte, und das WPC/ISH China Academy Plumbing Symposium, bei dem die Weltgesundheitsorganisation die neuen "Guidelines on the Health Aspects of Plumbing" bekanntgab. Das Programm wurde durch weitere Diskussionsforen, die auch ein Seminar des Danish Board of District Heating beinhalteten, und zahllose Produktpräsentationen ergänzt. Alle Rahmenveranstaltungen waren sehr gut besucht und das Feedback von allen über 500 Teilnehmern war durchweg positiv.

"Seit der ersten ISH China bin ich jedes Mal hier gewesen; es gibt sowohl bei Qualität als auch bei Quantität der Besucher eine ganz klare Entwicklung nach oben", sagte Andreas Luecke, Geschäftsführer des Europäischen Verbandes der Heizungsindustrie (EHI), nach der Messe. "Die hier ausgestellten Heizungsprodukte haben sich von kohlebasiert hin zu gasbasiert entwickelt und spiegeln damit die Veränderungen auf dem lokalen Markt wieder, und genau das sollte eine Messe auch tun. Bei der ISH China gibt es nun eine viel breitere Produkt- und Dienstleistungspalette als am Anfang; zweifellos ist sie eine der umfangreichsten Shows im Heizungssektor in China. Dies sieht man auch daran, dass die Weltmarktführer aus Deutschland, Dänemark, Italien und Frankreich hier ausstellen. Die Qualität der Ausstellerpräsentationen hat sich auch verbessert, das Design der Messestände und die Werbematerialien der Firmen entsprechen jetzt europäische Standards. Die ISH China ist jetzt zu einer bedeutenden Plattform für einen Dialog zwischen China und Europa bezüglich technischen und ökonomischen Lösungen bei Energieeinsparung, Gebäudekomfort und -sicherheit geworden. Für den EHI ist die ISH China zur führenden Heizungsmesse in China geworden und wir werden sie weiterhin unterstützen."

George Bliss III, Vorsitzender des World Plumbing Councils (WPC) und Co-Organisator des ISH China Academy Plumbing Symposium, war genauso von der Anzahl und der Qualität aller Teilnehmer beeindruckt. "ich bin zum ersten Mal in China und es war eine grandiose Erfahrung. Die ISH China ist eine tolle Veranstaltung, die meine Augen für zukünftige Möglichkeiten geöffnet hat", meinte er am Schluss der Messe.

Bezüglich der Wichtigkeit sicherer Klempnerverfahren in China fügte Mr. Bliss noch an: "Ein Drittel der Weltbevölkerung wohnt in China oder Indien, daher ist hier die Nachfrage nach nutzbarem Wasser besonders groß. Im Rahmen der ISH China hat sich das WPC mit Vertretern der chinesischen Regierung in der Hoffnung getroffen, dass die neuen "Health Aspects of Plumbing" als Richtlinie dienen werden, sobald auf diesem beachtlichen und dynamischen Markt neue Bauvorhaben geplant werden. Das WPC/ISH China Academy Plumbing Symposium beschäftigte sich mit diversen Themen, z. B. Abflussgestaltung und öffentliche Gesundheitspflege, Wasser- und Umweltschutz und weltweite Schulung in der Wasserindustrie."

"Die ISH China hat ihre Stellung als wertvolles Forum für die Vermarktung und die Beschaffung neuer Technologien und als Technik- und Informationstauschbörse wieder einmal bestätigt", meinte Jason Cao, Stellvertretender Geschäftsführer von Messe Frankfurt in China. "Wir sind mit den diesjährigen Resultaten extrem zufrieden."

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