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28.08.2019

Busch prässentiert neue Generation von Extruder-Entgasungssystemen

Die neue Generation von Plastex Vakuumsystemen für die Extruderentgasung ist bereit für Industrie 4.0 (Foto: Busch Vakuumpumpen und Systeme)

Die neueste Generation von Plastex Vakuumsystemen für die Extruderentgasung präsentiert Busch Vakuumpumpen und Systeme erstmals auf der K 2019. Die neuen Plastex Vakuumsysteme können über ein Display programmiert und überwacht werden. So besitzen sie die volle Konnektivität, um die Daten mit der Steuerung des Extruders auszutauschen und können direkt über den Extruder betrieben werden.

Eine Vernetzung aller Komponenten macht Plastex Vakuumsysteme damit bereit für die Industrie 4.0. Durch einen frequenzgeregelten Antriebsmotor wird das Entgasungssystem bedarfsabhängig gesteuert. Das heißt, das programmierte Vakuumniveau wird exakt eingehalten – die dabei eingesparte Energie ist ein weiteres Plus.

Plastex Vakuumsysteme haben sich in den vergangenen Jahren weitestgehend zur Entgasung der Schmelze in der Schneckenzone von Extrudern durchgesetzt. Die auf der K 2019 gezeigte Variante ist mit einer Mink Klauen-Vakuumpumpe ausgestattet. Diese Vakuumpumpen arbeiten trocken, das heißt sie benötigen keine Betriebsmittel wie zum Beispiel Wasser, was zu hohen Aufwänden und Kosten bei der Aufbereitung beziehungsweise Entsorgung führen kann.

Mit der neuen Generation von Plastex Vakuumsystemen punktet Busch jetzt mit weiteren Vorteilen. Durch die bedarfsabhängige Steuerung und der Möglichkeit das Vakuumniveau exakt auf das zu extrudierende Material, den Extruder und die Temperaturverhältnisse abzustimmen, ist eine reproduzierbare Produktqualität möglich, ohne dass über Ventile manuell das Vakuumniveau während des Prozesses nachjustiert werden muss. Plastex Vakuumsysteme gibt es in verschiedenen Konfigurationen und Baugrößen. Sie eignen sich sowohl für Compounds als auch für Masterbatches. Mit ihnen können Polyolefine wie PP/PE sowie EVA, PBT, ABS, EVOH oder POM entgast werden. Selbst die Entgasung von Recyclingmaterial stellt für die neuen Plastex Vakuumsysteme von Busch keinerlei Probleme dar. Eine Spülvorrichtung ermöglicht die Reinigung der Vakuumpumpe nach oder auch während des Prozesses. Die Reinigungsintervalle und die Dosierung des Reinigungsmittels können ebenfalls programmiert werden.

Die Steuerung der neuen Plastex Vakuumsysteme überwacht zudem permanent den Zustand der Filter und Abscheider und meldet über das Display oder über die Extruder-Steuerung dem Betreiber sofort, wenn beispielsweise ein Filter gereinigt oder Kondensat aus dem Nachabscheider oder dem Kondensatsammelbehälter abgelassen werden muss. Der Betreiber hat also stets alle Betriebsparameter im Blick. Etwaige notwendige Handlungsschritte werden ihm sofort angezeigt. Dadurch wird die Betriebssicherheit erhöht, der Betrieb vereinfacht und der Wartungsaufwand minimiert.

Nicht nur bei der Entgasung der Schmelze beim Extrudieren haben sich Mink Klauen-Vakuumpumpen von Busch durchgesetzt. Auch bei der pneumatischen Materialzuführung ist diese Vakuumtechnologie inzwischen Stand der Technik. Auf dem Messestand zeigt Busch die neueste Entwicklung bei Mink Klauen-Vakuumpumpen: Die Mink MV 0600 B ist standardmäßig mit einem frequenzgeregelten Antriebsmotor ausgestattet und kann somit die Saugleistung dem tatsächlichen Bedarf anpassen. Dadurch kann nicht nur das Material möglichst schonend transportiert werden sondern es sind weitere Energie- und somit Kosteneinsparungen möglich.

Bild: Die neue Generation von Plastex Vakuumsystemen für die Extruderentgasung ist bereit für Industrie 4.0 (Foto: Busch Vakuumpumpen und Systeme)

Quelle: Busch Vakuumpumpen und Systeme

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