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22.08.2019

GEA schließt zweites Quartal 2019 mit starkem Umsatz ab und hält an Jahresausblick fest

Die GEA Group Aktiengesellschaft hält am bisherigen Ausblick auf die Geschäftsentwicklung im Jahr 2019 unverändert fest, obwohl das Ergebnis im zweiten Quartal 2019 durch verschiedene Sondereinflüsse belastet wurden.

Der Auftragseingang ging im abgelaufenen Quartal insbesondere durch kundenseitig verschobene Aufträge mit größeren und mittleren Volumina um rund 17 Prozent auf 1.147 Mio. EUR zurück (Vorjahr 1.383 Mio. EUR). Hierbei ist jedoch auch das Rekordniveau des Vorjahreswertes zu berücksichtigen, der durch mehrere Großaufträge ein Wachstum von 11 Prozent verzeichnete. Nach einem starken ersten Quartal beträgt der Auftragseingang zum Halbjahr 2.333 Mio. EUR (Vorjahr 2.486 Mio. EUR) und liegt somit rund 6 Prozent unter Vorjahr. Beim Umsatz konnte GEA hingegen mit 1.247 Mio. EUR im Berichtsquartal und auch im Halbjahr (2.305 Mio. EUR) neue Höchstwerte erzielen (Vorjahr 1.227 Mio. EUR bzw. 2.266 Mio. EUR). Besonders erfreulich war, dass wieder beide Business Areas Equipment und Solutions mit entsprechend starken Umsätzen hierzu beigetragen haben. Die Umsatzsteigerung im zweiten Quartal resultierte vor allem aus den Regionen Asien Pazifik, Nord- und Mitteleuropa sowie Lateinamerika mit jeweils hohen einstelligen Wachstumsraten. Dabei setzte insbesondere der Getränkebereich sein starkes Wachstum vom Jahresbeginn auch im zweiten Quartal mit rund 24 Prozent Anstieg weiter fort. Der Bereich Milchverarbeitung entwickelte sich im Quartalsvergleich ebenfalls wieder positiv. Außerdem steigerte GEA seinen margenstarken Serviceumsatz in den Monaten April bis Juni deutlich um mehr als 7 Prozent auf 394 Mio. EUR. Der Anteil am Gesamtumsatz ist von 30 Prozent im Vorjahr auf rund 32 Prozent angestiegen.

Das EBITDA vor Restrukturierungsaufwand (111 Mio. EUR) lag wie erwartet unter dem Vorjahreswert (142 Mio. EUR; einschließlich Proforma-IFRS-16-Effekt von 16 Mio. EUR). Die entsprechende Marge bewegte sich mit 8,9 Prozent um etwa 270 Basispunkte unter Vorjahresniveau. Positive Sondereinflüsse im Vorjahresquartal sowie negative Sondereinflüsse im Berichtsquartal belasteten dabei das Ergebnis von GEA im Saldo mit 30 Mio. EUR erheblich. Ohne diese Einflüsse hätte das Ergebnis nur 20 Basispunkte unter dem entsprechenden Vorjahreswert gelegen. Im ersten Halbjahr betrug das EBITDA vor Restrukturierungsaufwand 185,9 Mio. EUR nach 218,6 Mio. EUR (einschließlich Proforma-IFRS-16-Effekt von 32 Mio. EUR) im Vorjahreszeitraum. Die eingeleiteten Maßnahmen in der Business Area Solutions werden bereits im zweiten Halbjahr einen positiven Einfluss auf die Ergebnisentwicklung in diesem Bereich haben.

"Das abgelaufene Quartal zeigte beim Auftragseingang im Vergleich zu dem Rekordquartal im Vorjahr zwar ein solides Basisgeschäft, war aber stark von kundenseitig verzögerten Aufträgen mit mittleren oder größeren Ordervolumina gekennzeichnet. Aufgrund dieser Situation sowie unserer gut gefüllten Projektpipeline gehen wir grundsätzlich von einer Belebung des Auftragseingangs im verbleibenden Geschäftsjahr aus", erläutert Stefan Klebert, Vorstandsvorsitzender der GEA Group Aktiengesellschaft. "An unserem im März gegebenen Ausblick für 2019 halten wir fest: Obwohl wir im abgelaufenen Quartal beim Umsatz erneut zulegen konnten, bestätigt uns die beschriebene Entwicklung des Auftragseingangs in unserer Erwartung, dass der Umsatz in 2019 moderat unter dem des Vorjahres liegen wird. Beim EBITDA vor Restrukturierungsaufwand gehen wir selbst unter Einbeziehung der Sondereinflüsse, die unser Ergebnis zusätzlich belastet haben, unverändert davon aus, dass wir im Geschäftsjahr im bisher prognostizierten Korridor zwischen 450 und 490 Mio. EUR liegen werden. Der ROCE wird unserer Einschätzung nach ebenfalls im erwarteten Korridor von 8,5 bis 10,5 Prozent liegen."

Zusätzlich zu verschiedenen effizienzsteigernden Maßnahmen, die die Ergebnisentwicklung insbesondere in der Business Area Solutions stützen sollen, hat das Unternehmen im August ein globales Optimierungsprojekt gestartet, um dem weiteren Anstieg des Net Working Capital entgegenzuwirken. Hier haben sich speziell höhere Vorräte negativ ausgewirkt.

"Bei der Ausgestaltung unserer neuen divisionalen Struktur kommen wir sehr gut voran und liegen im Zeitplan. In der Zwischenzeit haben wir alle wesentlichen Managementfunktionen der Divisionen und Länderorganisationen mit langjährig erfahrenen GEA-Managern, sowie teilweise auch mit hervorragenden Managern von extern besetzen können. Auf unserem Kapitalmarkttag Ende September werden wir weitere Details zu den fünf neuen Divisionen sowie den Bereichen Produktion und Einkauf kommunizieren", kommentiert Stefan Klebert.

Quelle: GEA

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