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21.08.2019

pesContracting: Austausch von Heißwasserpumpen sorgt für enorme Einsparung

Deutlicher Unterschied: Die neuen Grundfos Pumpen (rechte Seite) verbrauchen nicht nur weniger Energie, sondern auch weniger Platz als die alten Pumpen (linke Seite). (Foto: pesContracting GmbH)<br>

Das Klinikum Landshut in Bayern steht für Fortschritt und Weiterentwicklung. Nicht nur im medizinischen Bereich, sondern auch in der Technik möchte das Krankenhaus immer auf dem neuesten Stand sein.

Zu diesem Zweck wurden bereits 2016 alte, wenig energieeffiziente Heizungsumwälzpumpen modernisiert. Im aktuellen Umrüstungsprojekt hat das Klinikum nun die alten Pumpen des Heizwerks ersetzt. Der Austausch von fünf Pumpen sorgt für eine jährliche Kosteneinsparung von 18.036 Euro. Beide Projekte erfolgten in Zusammenarbeit mit der pesContracting, die sich auf den Pumpentausch ohne Investition spezialisiert hat.

Einer der Leitsätze des Klinikums Landshut lautet „Permanenter Wandel und Weiterentwicklung sichern die Zukunft des Klinikums und unseres Arbeitsplatzes“. Dementsprechend konsequent treibt Gregor Tuma, Leiter Technik & Bau im Krankenhaus, die Modernisierung der Klinik voran. Bereits 2016 organisierte er den Austausch von 62 Heizungsumwälzpumpen zusammen mit den Pumpenspezialisten der pesContracting. Die Umrüstung verlief im laufenden Betrieb und ohne Komplikationen. Im Blick hatte Tuma damals schon eine weitere Optimierung der in die Jahre gekommenen Pumpensysteme. Im Rahmen eines Energieaudits ließ Tuma eine interne Bestandsaufnahme der Pumpen durchführen und listete sie nach Verbrauch. Das Ergebnis: viele alte Pumpen mit wenig Energieeffizienz und großem Einsparpotenzial. Die Erkenntnis daraus: eine weitere Pumpenmodernisierung.

Vertrauen in die Spezialisten
Nach den guten Erfahrungen im ersten Projekt setzte das Klinikum wieder auf pesContracting. „Sie haben das Projekt angeregt und uns bei der Bestandsaufnahme unterstützt. Die geleistete Vorarbeit musste auch nicht bezahlt werden“, erklärt Tuma die Vorzüge der Partnerschaft. Die aktuelle Umrüstung sah eine Modernisierung des externen Heizhauses vor. Dieses Biomassekraftwerk beheizt nicht nur das Krankenhaus, sondern produziert so viel Wärme, dass es auch die umliegenden Gebäude versorgt – darunter ein Schwimmbad, ein Bezirkskrankenhaus und ein Wohnheim.

All-inclusive-Service
Was ist bei der Umrüstung konkret passiert? Insgesamt wurden fünf Pumpen getauscht, Heißwasserpumpen und Pumpen für eine Rücklaufanhebung. „Die Umrüstung haben wir innerhalb einer Woche abgeschlossen und auch darauf geachtet, dass der laufende Betrieb nicht eingeschränkt wird“, so Christian Bindl, Vertriebsmitarbeiter bei der pesContracting GmbH, zum Ablauf. Das Klinikum hat sich für den Kauf der Pumpen entschieden. Alternativ wäre auch eine Umrüstung ohne Mehrkosten möglich. Bindl und sein Team bieten Unternehmen verschiedene Finanzierungsmodelle, um von hocheffizienten Pumpen zu profitieren und gleichzeitig die Liquidität zu schonen. Der Clou dabei: „Die Kosten richten sich nach der nachweisbaren Senkung des Verbrauchs, sodass keine Investitionen beim Kunden anfallen – inklusive Bestandsaufnahme und Umrüstung“, veranschaulicht Olaf Behrendt, Vertriebsleiter der pesContracting.

Hohe Einsparungen bei Energie und CO2
Da es sich beim Heizwerk um sehr leistungsintensive Pumpen handelt, sind die Einsparungswerte entsprechend hoch. Der Tausch der fünf Pumpen bringt eine jährliche Energieeinsparung von 125.410 kWh und eine CO2-Einsparung von 66.091 kg/CO2 – vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Klimaschutz und CO2-Steuer ein wesentlicher Aspekt. Der wirtschaftliche Vorteil: Pro Jahr spart das Klinikum 18.036 Euro an Stromkosten. Dazu profitiert es vom Förderprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zur Heizungsoptimierung. Bindl erklärt dazu: „Wir übernehmen für unsere Kunden die Einreichung aller Anträge und verhandeln mit dem BAFA um die bestmögliche Fördersumme. Im konkreten Fall lag der Zuschuss bei 16.201 Euro.“

Stetige Optimierung der Technik
Der Leitsatz zur stetigen Weiterentwicklung gilt natürlich auch zukünftig: „Wir arbeiten unsere Liste weiter ab. Stück für Stück sollen alle ungeregelten Pumpen getauscht werden“, so Tuma zur weiteren Planung. Auch die Zusammenarbeit mit pesContracting stimmt ihn positiv: „Für uns lief die Umrüstung komplett nach Plan und einwandfrei“, lobt Tuma den Einsatz der Techniker, „das ist für uns elementar wichtig, denn der Krankenhausbetrieb darf im Interesse unserer Patienten nicht beeinträchtigt werden.“ Da ist es gut möglich, dass sich die Herren schon bald wiedersehen, um das nächste Projekt zu besprechen.

Bild: Deutlicher Unterschied: Die neuen Grundfos Pumpen (rechte Seite) verbrauchen nicht nur weniger Energie, sondern auch weniger Platz als die alten Pumpen (linke Seite). (Foto: pesContracting GmbH)

Quelle: pesContracting

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