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29.07.2019

Schnee im Zeitraffer: Wasser und Luft sichern Wintersport

Ein beispielhafter Aufbau des Systems hinter der maschinellen Beschneiung von Xylem zeigt, wie wichtig die passgenau Abstimmung der Komponenten sind, um energieeffizient aus Wasser und Luft Schnee zu machen. (Bild: Xylem)

Wasser und Luft: Mehr braucht es nicht, um Schnee im Zeitraffer zu erstellen. Die maschinelle Beschneiung stellt in Wintersportgebieten während der Saison sicher, dass genügend Schnee in guter Qualität liegt. So gleichen die Betreiber natürliche Wetterschwankungen aus und bieten konstant attraktive Bedingungen für Urlauber. Spezielle UV-Anlangen desinfizieren das Wasser – damit ist auch mit Blick auf die Hygiene höchster Anspruch erfüllt. Der Wassertechnologie-Spezialist Xylem bietet ganzheitliche und energieeffiziente Lösungen für Anlagenbauer, die den gesamten Prozess von der Wassergewinnung bis zur Beschneiung umfassen.

An vielen Einsatzorten – vom deutschen Mittelgebirge bis in die Alpen – bewähren sich Anlagen, die Xylem-Komponenten beinhalten.

Kunstschnee eignet sich ideal für den Wintersport: Schon eine 20-Zentimeter-Schicht entspricht der Qualität eines halben Meter Neuschnees. Damit der Prozess zuverlässig, effizient und energiearm funktioniert, sind alle Stufen sorgfältig aufeinander abzustimmen. Am Anfang steht eine umfassende Beratung, bei der es unter anderem darum geht, Pumpen und Zubehörgeräte richtig zu dimensionieren: Wasser- und Kühlturmversorgung, Filter, Hauptpumpen, UV-Anlagen ebenso wie die richtigen Sensoren an den richtigen Stellen, um die Prozesse weitsichtig steuern und überwachen zu können. „Mittlerweile greifen wir auf die Erfahrung von mehr als 200 Anlagen allein in Österreich zurück, von Kitzbühel über Sölden bis ins Zillertal. Unsere Fachingenieure sind daher kompetente Ansprechpartner für die Auslegung von Beschneiungsanlagen“, erklärt Dietmar Kienberger Außendienst-Mitarbeiter und Experte für Snowmaking-Anlagen bei Xylem.

Systemgedanke vor Einzellösung
Mit dem ganzheitlichen Ansatz ist sichergestellt, dass die Komponenten gemeinsam als System wirken. Es beginnt bei den Sensoren: Je nach Profil kommen spezielle Detektoren zum Einsatz – mit Schwimmerschalter, Druckaufnehmer, oder Trübungssensor. Für Überwachung und Steuerung sind Durchflussmengenmesser (z.B. MagFlux, Hydrovar) notwendig, die es auch bereits mit smarten Funktionen gibt. Je nach örtlicher Gegebenheiten muss dann das Wasser zur Schneemaschine kommen – dafür kommen Tauchpumpen, einstufige oder mehrstufige Spiralgehäusepumpen sowie am Ende Abwasserpumpen infrage. Zur Qualitätssicherung des Wassers runden UV-Desinfektionsanlage das Programm ab. Dietmar Kienberger: „Wichtig ist es, individuelle Lösungen zu finden: Wo kommt das Wasser her, über welche Distanz und Höhe ist es zu transportieren, wo befinden sich die Schneekanonen? Xylem kann für jede Anlage die richtigen Komponenten bereitstellen.“

Schneespezialist mit Tradition
Ursprung der „industriellen Schneeproduktion“ mit dieser Technologie ist die aus Österreich stammende Pumpenfabrik Ernst Vogel. Das Unternehmen entwickelte sich in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts zum Marktführer für Anlagen zur Kunstschneegewinnung und ist mittlerweile Teil der Xylem-Familie.

Bild: Ein beispielhafter Aufbau des Systems hinter der maschinellen Beschneiung von Xylem zeigt, wie wichtig die passgenau Abstimmung der Komponenten sind, um energieeffizient aus Wasser und Luft Schnee zu machen. (Bild: Xylem)

Quelle: Xylem

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