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28.06.2019

Voith liefert Water-to-Wire Lösung für Kleinwasserkraftwerk in Burundi

Baustelle für Kabu 16 in der Provinz Cibitoke im Nordwesten von Burundi, Ostafrika. (Foto: Voith)

Der Technologiekonzern Voith hat den Auftrag zur Planung, Herstellung und Lieferung der kompletten elektromechanischen Ausrüstung für das Kleinwasserkraftwerk Kabu 16 in Burundi erhalten. Das Unternehmen wird auch die Installation sowie die Inbetriebnahme des Kraftwerks überwachen. Zum Lieferumfang von Voith gehören zwei vertikale Francisturbinen mit einer Leistung von je 10 Megawatt, Ventile, Generatoren, der Regler, das Automatisierungssystem sowie die mechanische und elektrische Kraftwerksausrüstung.

Voith hat den Auftrag für den Bau des Kleinwasserkraftwerks im Februar 2019 von Angelique International Limited im Namen des Ministeriums für Flussbau, Energie und Bergbau der Republik Burundi erhalten. Die Bauar-beiten für das neue Kraftwerk laufen bereits seit März dieses Jahres und werden voraussichtlich im Herbst 2020 abgeschlossen sein. Das Projekt ist von hoher nationaler Bedeutung, da es den Menschen in Burundi erhebliche Vorteile bringt – durch eine bessere Stromversorgung, die Schaffung von Arbeitsplätzen und eine Stärkung der Infrastruktur.

„Das Kleinwasserkraftwerk Kabu 16 in Burundi wird definitiv zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Region beitragen“, sagt Saurabh Sharma, Vice President & Business Head Small Hydro von Voith Hydro India. „Ich bin stolz darauf, dass Voith das Projekt mit einer kompletten Water-to-Wire Lösung unterstützen kann. Der künftige Kraftwerksbetreiber wird von einer Anlage mit langer Betriebszeit und geringem Wartungsaufwand profitieren.“

Erhebliches Kleinwasserkraftpotenzial in Afrika
Kleinwasserkraftwerke sind wichtige Komponenten im afrikanischen Energiemix. Bisher wurde jedoch nur ein geringer Teil des Kleinwasserkraftpotenzials auf dem Kontinent erschlossen. Vor allem in den zentralafrikanischen Ländern mit niedrigen Elektrifizierungsraten gibt es ein großes Potenzial für zukünftige Entwicklungen. Der Ausbau der Kleinwasserkraft kann dazu beitragen, die Bevölkerung mit Strom zu versorgen. Vor allem in abgelegenen und bergigen Regionen bringen Kleinwasserkraftwerke Strom für Tausende von Menschen. Ländliche Gesellschaften mit kleinen Industrieunternehmen können von gut verbundenen Netzen aus Kleinwasserkraftwerken profitieren. Diese Art der Stromerzeugung kann die Entwicklung der lokalen Wirtschaft beschleunigen und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen senken.

Bild: Baustelle für Kabu 16 in der Provinz Cibitoke im Nordwesten von Burundi, Ostafrika. (Foto: Voith)

Quelle: Voith

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