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13.06.2019

Voith auf dem World Hydropower Congress 2019

Study Tour beim Hybridkraftwerk Gaildorf - eine Kombination aus einem Wind- und Pumpspeicherkraftwerk. (Foto: Voith)

Voith nahm am World Hydropower Congress teil, der vom 14. bis 16. Mai in Paris stattfand. Bei dieser Veranstaltung kamen weltweit führende Vertreter der Wasserkraftbranche zusammen. Ziel war es, nachhaltige Wasserkraft zu fördern und Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln, welche die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens und der Ziele für nachhaltige Entwicklung vorantreiben.

Der Kongress wurde von der International Hydropower Association (IHA) in Zusammenarbeit mit mehr als 40 Partnerorganisationen durchgeführt und von der französischen Regierung unterstützt.

Schwerpunktthemen waren Nachhaltigkeit, Klimabeständigkeit, innovative Datenlösungen und Wasserkraft im Zusammenspiel mit anderen erneuerbaren Energien. In den Sessions und Workshops brachte Voith seine Expertise in den Bereichen Pumpspeicherung, Digitalisierung, saubere Energiesysteme und dem Aufbau von Kapazitäten ein.

Wasserkraft reduziert die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Sie ist effizient und nachhaltig. Damit trägt Wasserkraft als wichtige Ressource für erneuerbare Energien wesentlich zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen (GHG) und zur Minderung der globalen Erwärmung bei. „Der World Hydropower Congress ist eine hervorragende Gelegenheit, Wasserkraftexperten und Entscheidungsträger aus der ganzen Welt zu treffen, um Erfahrungen auszutauschen und Strategien zur Stärkung der Branche zu diskutieren“, so Uwe Wehnhardt, Vorsitzender der Voith Hydro Geschäftsführung und Mitglied der Konzerngeschäftsführung.

Study Tour von Voith: Hauptsitz des Unternehmens, Gaildorf und Vianden
Nach dem Kongress bot Voith den Delegierten des World Hydropower Congress die Möglichkeit, die Unternehmenszentrale in Deutschland zu besuchen. Zu den Highlights dieser Station gehörten neben dem Training Center und der Brunnenmühle, das weltweite Forschungs- und Entwicklungszentrum, auch das neu eingerichtete OnPerfomance.Lab, das für die intelligente Betriebsdatenanalyse genutzt wird. Das hauseigene Kleinwasserkraftwerk Alte Bleiche mit der kompakten Turbinen-Generatoren-Einheit StreamDiver wurde ebenfalls besichtigt. Weiter ging es zum Hybridkraftwerk Gaildorf, das ein Wind- und Pumpspeicherkraftwerk vereint und damit die erste Anlage weltweit dieser Art ist. Die Kombination von Windkraftanlagen und/oder Solarparks mit einer Pumpspeicheranlage sorgt dafür, dass die erzeugte Energie sofort und zuverlässig gespeichert wird, wenn sie nicht direkt in das Stromnetz eingespeist werden kann. Derartige Konzepte zum Einsatz von Hybridenergie werden immer wichtiger, da der Übergang von zentralen zu dezentralen Energiesystemen ein global anhaltender Megatrend ist. Am zweiten Tag reisten die Teilnehmer nach Luxemburg, wo sie das Pumpspeicherkraftwerk Vianden besuchten, das Strom direkt ins deutsche Netz speist. Damit dient es als flexibler Stromspeicher und wird zur Netzregulierung im Rahmen der Energiewende eingesetzt.

Bild: Study Tour beim Hybridkraftwerk Gaildorf - eine Kombination aus einem Wind- und Pumpspeicherkraftwerk. (Foto: Voith)

Quelle: Voith

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