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26.04.2019

Sulzers Bestellungseingang im ersten Quartal 2019 um 10 Prozent gewachsen

Sulzer

Der Bestellungseingang stieg im ersten Quartal 2019 in allen Divisionen und erreichte CHF 984 Mio. gegenüber CHF 900 Mio. in der Vorjahresperiode. Das Wassergeschäft von Pumps Equipment und das Separationstechnologiegeschäft von Chemtech trugen wesentlich zum organischen Auftragswachstum von 8 Prozent bei. Die Nachfrage der Energiekunden bleibt robust. Sulzer bestätigt die Prognose für 2019.

In den ersten drei Monaten 2019 stieg der Bestellungseingang um CHF 84 Mio. mit einem währungsbereinigten Wachstum von 9.6 Prozent und einem organischen Wachstum von 8.4 Prozent. Akquisitionen leisteten einen Beitrag von CHF 11 Mio. Der Währungseinfluss war negativ mit 0.3 Prozent. Der Bestellungseingang wuchs in fast allen Sulzer-Endmärkten.

Der Auftragseingang aus dem Wassermarkt stieg organisch um 36 Prozent, was hauptsächlich auf größere Pumpenbestellungen für Wasserpipelines und Entsalzungsanlagen im Nahen Osten in Höhe von CHF 42 Mio. zurückzuführen ist. Das kommunale Wassergeschäft wuchs parallel zum Bruttoinlandsprodukt. Der Auftragseingang aus dem Öl- und Gasmarkt stieg um 16 Prozent, mit einem besonders starken Downstream-Segment. Zellstoff und Papier verzeichneten ebenfalls zweistelliges Wachstum. Bestellungen von Kraftwerksbetreibern gingen im Vergleich zu einem starken ersten Quartal 2018 um 15 Prozent zurück, stiegen gegenüber dem vierten Quartal 2018 aber um 19 Prozent an.

In der Division Applicator Systems stiegen die Bestellungen aus dem Dental- und Klebstoffmarkt um 6 Prozent an. Im Segment Beauty gingen die Bestellungen dagegen um 13 Prozent zurück, zum einen wegen des schon früher berichteten Basiseffekts, ausgelöst vom Wechsel eines Kunden zu einem Produkt einer neuen Generation, und zum anderen wegen des geringeren Wachstums großer Beauty-Kunden.

Geografisch gesehen war das Wachstum des Bestellungseingangs in Nord-, Mittel- und Südamerika mit 15 Prozent und in den USA mit 20 Prozent besonders deutlich. Europa, der Nahe Osten und Afrika (EMEA) wuchsen 12 Prozent, Europa alleine 4 Prozent. Die Bestellungen aus Asien-Pazifik gingen um 3 Prozent zurück, obwohl China um 9 Prozent und Indien um fast 4 Prozent zulegten.

Die Marktbedingungen sind weiterhin günstig. Zwar liegt das bisherige Wachstum des Bestellungseingangs deutlich über der Gesamtjahresprognose, doch waren einige der im ersten Quartal verbuchten größeren Aufträge im zweiten Quartal erwartet worden. Daher bleibt die Prognose von Sulzer für das Gesamtjahr 2019 unverändert: Bereinigt um Währungseffekte erwartet Sulzer ein organisches Wachstum des Bestellungseingangs von 2 Prozent bis 5 Prozent und ein organisches Umsatzwachstum von 3 Prozent bis 5 Prozent. Sulzer rechnet mit einer OpEBITA-Marge (OpEBITA in Prozent vom Umsatz) von rund 10 Prozent.

Bild: Sulzer

Quelle: Sulzer

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