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29.03.2018

Neues System von KSB bringt Bestandspumpen in das Internet der Dinge

Mit dem neuen System zur Pumpenüberwachung „KSB Guard“ lassen sich in wenigen Minuten Bestandspumpen mit dem „Internet of Things“ verbinden. (Bild: KSB SE & Co. KGaA, Frankenthal)

KSB präsentiert ein neues System zur Pumpenüberwachung namens „KSB Guard“. Vernetzte Schwingungs- und Temperatursensoren direkt an der Pumpe machen Verfügbarkeit auf Anlagenebene erstmalig transparent. Das System sorgt dafür, dass Veränderungen des Betriebsverhaltens der Maschine frühzeitig erkannt und Instandhaltungseinsätze besser geplant werden können, ohne hierbei bei der Pumpe vor Ort zu sein zu müssen.

Anders als bei bisherigen Systemen ist der „KSB Guard“ für die Nachrüstung ideal. Die Sensoreinheit wird am Lagerträger oder an der Antriebslaterne der Pumpe mit Magnet und Kleber befestigt und kann im laufenden Betrieb ohne Eingriff in die Maschine montiert werden. Eine ebenfalls mitgelieferte Batterieeinheit sorgt für eine autarke Stromversorgung.

Die einmal pro Stunde aufgenommenen Daten werden mittels Funksignal über ein Gateway zur Datenverarbeitung unmittelbar und verschlüsselt in die KSB-Cloud übertragen. Der Anwender kann jederzeit und überall über eine App mit seinem Handy, einem Tablet oder auf einem PC die Zustandsdaten aller überwachten Pumpen abfragen ohne vor Ort sein zu müssen. Für höchste Reichweite im Feld baut der KSB Guard ein Maschen-Netzwerk innerhalb der überwachten Pumpen auf, sodass die Anzahl an notwendigen Gateways im Feld minimiert wird.

Neben aktuellen Zustandsdaten und aufgezeichneten Trends sind auch weitere Informationen zur Pumpe mit wenigen Klicks abrufbar – sei es die Betriebsanleitung oder eine Explosionszeichnung. Damit gewinnt der Anwender schnell und einfach einem umfassenden Überblick über den technischen Zustand seiner Pumpenpopulation. Auch im Fall einer Wartung hat der Anwender so alle notwendigen Daten schnell und einfach zur Hand.

Wenn die mittlere Schwinggeschwindigkeit oder die Temperatur voreingestellte oder selbstgesetzte Grenzwerte überschreitet, erstellt das System Warn- oder Alarmmeldungen. Diese können den Anwender auf Wunsch per E-Mail oder Push-Nachrichten erreichen, damit im Fall der Fälle schnell reagiert werden kann. Ausgelegt ist das neue Gerät für Kreiselpumpen aus dem Fertigungsprogramm des Herstellers und entsprechende Wettbewerbspumpen.

Über die zugehörige App oder das Web-Portal kann der Anwender bei seinen ungeregelten Pumpen auch jederzeit den aktuellen Lastzustand und das Lastprofil abrufen. Das neue System baut auf den Technologien auf, die bereits in früheren Überwachungs- und Analyse-Einheiten zum Einsatz kamen.

Ziel dieser Neuentwicklung war es, für die unzähligen Bestandspumpen, die weltweit im Einsatz sind, eine kostengünstige Schnittstelle zum „Internet of Things“ zu schaffen.

Bild: Mit dem neuen System zur Pumpenüberwachung „KSB Guard“ lassen sich in wenigen Minuten Bestandspumpen mit dem „Internet of Things“ verbinden. (Bild: KSB SE & Co. KGaA, Frankenthal)

Quelle: KSB

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