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05.02.2015

Lewa präsentiert neue EHEDG-zertifizierte Partner-Produkte

Da die Innenzahnradpumpen nur eine Antriebswelle benötigen, ist das Spiel an der Pumpe auch im Nachhinein leicht verstellbar und die Wartung deutlich einfacher als bei zwei Wellen. (Foto: Idex Corp.)

Die Innenzahnradpumpen der neuen Hygienic-Serie von Viking, die seit Anfang 2015 lieferbar ist, sind sehr robust und eignen sich gleichermaßen für die Lebensmittel-, die Kosmetikindustrie und zum Teil auch für die Pharmabranche.

Diese Pumpe ist die erste hygienische Zahnradpumpe mit der bewährten Innenzahnradausführung weltweit. Die Doppelschraubenspindelpumpen von Pomac zeichnen sich durch ihre hohe Druckstabilität aus und sind besonders für Produkte mit Stückigkeiten geeignet. Darüber hinaus werden Druckluft-Membranpumpen in Hygiene-Ausführung sowie die Dosier-Membranpumpen Lewa Ecodos und Lewa Ecosmart ausgestellt.

Die kompakt gebauten Modelle der Viking Hygienic-Serie sind in acht Größen erhältlich und können Viskositäten von 1 bis 220.000 mPas verarbeiten und Kapazitäten von 0,2 bis zu 73 m³/h fördern. Sie arbeiten mit Drücken bis zu 10 bar und decken ein Temperaturspektrum von -20 bis 107 °C ab. Die Pumpenanschlüsse haben wahlweise 90°- oder 180°-Ausführung. Die Pumpen lassen sich damit z.B. direkt mittig unter dem Tank anschließen und fördern das Medium ohne Krümmer horizontal weg. Da sie kurzzeitig trockenlaufen können und gut reversibel einsetzbar sind, eignen sie sich beispielsweise auch für Tankentleerungen und Chargenverarbeitungen. Sie sind im vertikalen Einbau komplett selbstentleerend nach EHEDG-Richtlinien und lassen sich auch im verrohrten Zustand leicht manuell reinigen und warten. Der Rotor, der Mitläufer und die Dichtung lassen sich nach Abschrauben des Pumpendeckels einfach ausbauen, ohne Entfernung der Rohrleitungen und der Motor-Getriebeeinheit. Durch verschiedene Dichtungen – darunter einfache und doppelte Gleitringdichtungen sowie O-Ring-Dichtungen- und Tri-Clamp- oder Flansch-Anschlüsse sind die Pumpen flexibel einsetzbar und lassen sich standardmäßig gut reinigen, z.B. wahlweise durch COP oder CIP.

Hilfreich bei der Wartung ist auch, dass sich der Deckel etwa über optionale Flügelschrauben einfach entfernen lässt und bei den Innenzahnradpumpen nur eine Antriebswelle benötigt wird. Letzteres hat den Vorteil, dass das Spiel an der Pumpe auch im Nachhinein in rund fünf Minuten und ohne Spezialkenntnisse verstellbar ist. Dadurch kann die Pumpe in der Produktion nachträglich auf verschiedene Viskositäten und Temperaturen eingestellt und Verschleiß teilweise kompensiert werden. Da folglich auch die Lager nur eine Welle tragen müssen und zudem lebensdauergeschmiert sind, reduziert sich der Zeit- und Kostenaufwand für die Wartung deutlich. Für Anwendungsfälle, in denen eine Warmwasserbeheizung notwendig ist, gibt es auch eine doppelwandige Ausführung. Aufgrund des verwendeten hochwertigen Edelstahls, der geringen Rauhigkeit von < 0,8 µm sowie der Abrundungen im Inneren und weiterer Details erfüllen alle Pumpen der Serie die internationalen hygienischen Richtlinien USDA Class 4, 3A und sind EHEDG- sowie FDA-gerecht. Das ist besonders interessant für international orientierte Betreiber und für den weltweit exportierenden Anlagenbau. Die Pumpe kann auf besonderen Wunsch zusätzlich zu den gewöhnlichen Materialzertifikaten auch mit Nachverfolgbarkeits-Nachweisen ausgeliefert werden.

Kompakte Serie für sensible und scherempfindliche Produkte mit Kugeldurchgang von bis zu 30 mm
Die zweite Neuheit sind die Doppelschraubenspindelpumpen von Pomac, die sich besonders gut für Produkte mit Stückigkeiten eignen, wie etwa Marmelade mit ganzen Früchten. Dank ihrer hohen Druckstabilität sind sie bis 16 bar bei Temperaturen bis 136°C einsetzbar. Die Doppelschrauben-spindelpumpen können mit sehr hohen Geschwindigkeiten von bis zu 3.600 U/min betrieben und damit auch als CIP-Pumpe für das zu fördernde Medium genutzt werden. Da sich die Schrauben nicht berühren, sondern das Produkt durch die Schraubenwindung pulsationslos nach vorne gedrückt wird, eignet sich die Serie besonders für sensible und scherempfindliche Produkte. Jede Pumpengröße kann mit zwei verschiedenen Schrauben montiert werden. Der freie Kugeldurchgang beträgt je nach Typ bis zu 30 mm und erlaubt es, Medien mit großen Viskositätsunterschieden gleichermaßen gut zu fördern. Gegenüber Exzenterschneckenpumpen sind die Modelle recht kompakt gebaut und benötigen vor allem keinen Elastomer als Stator. Dadurch entfallen die Probleme wie Abrieb des Elastomers bei der Linienverpressung mit dem Rotor und aufwendiger Austausch oder Wechsel des Elastomers.

Die totraumarm konstruierten Pumpen sind aus hochwertigem Edelstahl gefertigt, wobei alle produktberührenden Teile eine Rauhigkeit < 0,8 µm aufweisen. Getriebe, Grundplatte und Kupplungsschutz sind aus Edelstahl, so dass sich die Pumpe auch von außen gut reinigen lässt. Zur Wellendichtung kommen einfache oder doppelte Gleitringdichtungen aus SiC, Wolframkarbid- oder PTFE-Lippendichtungen zum Einsatz. Die O-Ringe sind beispielsweise aus FPM, EPDM, PTFE oder FFKM gefertigt. Da der Pumpendeckel einfach abgeschraubt werden kann, lassen sich die Anlagen für Wartungsarbeiten unkompliziert öffnen..

Lewa stellt beide Partner-Modelle erstmals auf der Anuga FoodTec, vom 24. bis 27. März 2015 in Köln, vor.

Bild: Da die Innenzahnradpumpen nur eine Antriebswelle benötigen, ist das Spiel an der Pumpe auch im Nachhinein leicht verstellbar und die Wartung deutlich einfacher als bei zwei Wellen. (Foto: Idex Corp.)

Quelle: Lewa

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