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29.06.2011

Edelstahldruckerhöhungsanlagen für Prozesswässer

Neue Druckerhöhungsanlagen (Foto: Grundfos)

Gerade in der industriellen Wasseraufbereitung werden Druckerhöhungsanlagen benötigt, die korrosionsresistent und kompakt sind und sich leicht in Bussysteme (z. B. Profibus) integrieren lassen. Mit den neuen Hydromono CME und Hydro Twin CME Baureihen hat Grundfos zwei neue Druckerhöhungsanlagen im Programm, die auf Basis der neuen horizontalen Industriekreiselpumpe CME aufgebaut sind.

Während die Hydromono CME eine drehzahlgeregelte vollautomatisch arbeitende Einzelpumpenanlage darstellt, werden für die Hydro Twin CME zwei Pumpen der Baureihe CME mit übergeordneter Druckerhöhungsanlagen-Regelkarte platzsparend auf einer Edelstahlgrundplatte montiert. Beide Anlagentypen arbeiten nach der Regelungsart „Konstantdruck“, so dass trotz unterschiedlicher Abnahmemengen der Netzdruck nach der Anlage konstant bleibt. Dank der sanften Pumpenzu-/abschaltung gehören Druckschläge der Vergangenheit an. Mit der Grundfos CIU Schnittstelle lassen sich beide Anlagentypen in fast alle gängigen Leittechniksysteme (z. B. Profibus) einbinden. Selbstverständlich stehen bei beiden Anlagentypen auch traditionelle Ein-/Ausgänge zur Verfügung, mit denen diverse Anlagenzustandsmeldungen weitergeleitet werden können oder beispielsweise der Sollwert von der Ferne verändert werden kann.

Beide Anlagentypen sind mit drehzahlgeregelten Grundfos MGE Motoren ausgestattet, bei denen die Pumpenkennlinien in der Software abgespeichert sind. Somit kennt die Pumpe stets den aktuellen Betriebspunkt der Anlage und kann die Pumpen optimal regeln. Auf diese Weise wird ein Höchstmaß an Energieeffizienz sichergestellt. Dank gleichzeitiger Frequenz- und Spannungsanpassung (Grundfos FluxControl) des integrierten Frequenzumformers wird neben dem hohen FU-Wirkungsgrad auch ein Höchstmass an EMV Sicherheit erreicht, welches speziell für Wasseraufbereitungssysteme in der Medizintechnik gefordert wird.

Hydromono CME
Mit bis zu 7m³/h bei 5 bar Konstantdruck ist die Hydromono CME ideal für die Förderung von Prozess- oder Rohwasser für die Umkehrosmose geeignet. Durch zwei Materialausführungen (1.4301 oder1.4401) eignet sich die Anlage für Brauchwässer bis hin zu Prozesswässern mit geringer Restleitfähigkeit. Durch den neu konstruierten 5-Wege Edelstahlverteilerblock mit integriertem Rückflussverhinderer konnte die Bauform der Anlage sehr kompakt ausgeführt werden. Ein 0-16 bar Edelstahlmanometer, Edelstahldrucksensor und ein 2 l Vollmembranausdehnungsgefäß mit Edelstahlanschluss komplettieren den hydraulischen Aufbau.

Die Basisbedienung, wie Start/Stopp oder Solldruckeinstellung, erfolgt einfach und unkompliziert über die Bedientasten am Motor. Weitergehende Parametrierung und Datenabfrage (z. B. Tastensperre, Klartextfehlermeldungen mit Zeitstempel) erfolgt mit der Grundfos Fernbedienung R100. Mit dem integrierten Trockenlaufschutz überwacht sich die Hydromono CME selbst, da ständig eine Betriebspunktüberwachung über das in der Pumpe abgespeicherte Pumpenkennfeld erfolgt. Dadurch werden externe Trockenlaufüberwachungseinrichtungen überflüssig.

Hydro Twin CME
Mit dem, auf den ersten Blick etwas ungewöhnlichen, mechanischen Aufbau konnte die Grundfläche gegenüber einer traditionell aufgebauten Mehrpumpendruckerhöhungsanlage deutlich reduziert werden. Gerade bei Wasseraufbereitungsanlagen in Containern spielt Kompaktheit eine wichtige Rolle. Durch die beiden 360° drehbaren Edelstahlanschlussverteiler, kann der Saug- und Druckabgang in jede gewünschte Anschlussposition gedreht werden.

Bei der Hydro Twin erfolgt die Bedienung genauso wie bei der Hydromono CME, so dass bei beiden Anlagen eine unkomplizierte Bedienung sichergestellt ist. Da für beide Anlagentypen identische Pumpenmodelle verwendet werden, erreicht die Hydro Twin CME einen maximalen Volumenstrom von 14m³/h bei 5 bar Konstantdruck über die gesamte Pumpenkennlinie.

Bild: Neue Druckerhöhungsanlagen (Foto: Grundfos)

Quelle: Grundfos

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