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23.10.2009

Bohrlochpumpen mit optimiertem Wirkungsgrad

Die neuen Bohrlochpumpen „Wilo EMU NK 86“ und „Wilo EMU NK 87“ zeichnen sich durch einen gesteigerten Pumpenwirkungsgrad aus. Daraus resultieren bei gleicher Pumpenleistung deutlich geringere Energiekosten. (Foto: Wilo)

Mit den Pumpentypen „Wilo EMU NK 86“ und „Wilo EMU NK 87“ hat der Dortmunder Pumpenspezialist WILO SE seine 8’’-Baureihe bei Bohrlochpumpen durch besonders leistungsstarke Modelle optimiert.

Die mehrstufigen Unterwassermotor-Pumpen mit halb-axialer Hydraulik zeichnen sich durch einen deutlich geringeren Stromverbrauch im Vergleich zur Vorgängerserie aus. Sie sind vielseitig in der Wassergewinnung und Wasserhaltung einsetzbar.

Die „Wilo EMU NK 86“- und „Wilo EMU NK 87“-Bohrlochpumpen decken ein breites Einsatzspektrum ab, das von der Förderung von Trink- oder Brauchwasser aus Brunnen, Schächten, Gewässern oder Behältern über die Bereitstellung von Prozesswasser und der Förderung chemisch aggressiver Medien in Industrieanlagen bis hin zu Anwendungen im Off-Shore-Sektor reicht.

Bei der Entwicklung der neuen Bohrlochpumpengeneration stand die Verbesserung des Wirkungsgrads im maximalen Förderleistungsbereich und die damit verbundene Energieeinsparung im Vordergrund. Durch eine optimierte Hydraulik konnte beispielsweise der Pumpenwirkungsgrad der „Wilo EMU NK 87“-Pumpen im Vergleich zu den Vorgängermodellen der Baureihe „Wilo EMU K 87“ um rund 4% auf bis zu 80% gesteigert werden.

Durch diese Verbesserung reduzieren sich die Lebenszykluskosten deutlich, wie eine Musterberechnung belegt. Bei gleicher Fördermenge und Förderhöhe verringert sich die Leistungsaufnahme der neuen „Wilo EMU NK 87“ um 1,5 kW. Bei einer angenommenen jährlichen Betriebszeit von 7.300 Stunden und einem Strompreis von 0,15 Euro/kWh ergibt sich daraus eine Senkung der Energiekosten um rund 1.640 Euro pro Jahr. Innerhalb von wenigen Jahren amortisiert sich so der Austausch einer noch betriebsfähigen Altpumpe durch eine neue „Wilo EMU NK 87“-Pumpe.

Eine weitere Steigerung des Wirkungsgrades kann durch die innovative „Ceram CT“-Beschichtung erzielt werden. Dabei handelt es sich um eine Beschichtung mit KTW-Zulassung, die speziell für die Bohrlochtechnologie konzipiert wurde. Sie wird auf den Laufradschaufeln und der Innenkontur sowie im Inneren des Leitgehäuses aufgetragen. Die „Ceram“-Beschichtung zeichnet sich durch ihre geringe Oberflächenrauhigkeit aus. Dies trägt ebenfalls zur Erhöhung des Gesamtwirkungsgrades bei.

Die beiden Baureihen umfassen verschiedene Pumpentypen mit Motornennleistungen von 10 bis 110 kW. Die Motoren stehen in wiederwickelbarer Ausführung wahlweise mit Werksfüllung oder mit Trinkwasserfüllung zur Verfügung. Alternativ können die Pumpen auch mit allen gängigen 6’’ und 8’’-Unterwassermotoren nach NEMA-Standard ausgestattet werden. Die leistungsstärksten Modelle sind für eine maximale Fördermenge von 200 m³/h bzw. eine Nullförderhöhe von bis zu 320 m ausgelegt.

Durch verschiedene Materialausführungen können die Pumpen exakt an das jeweilige Einsatzgebiet und das zu fördernde Medium angepasst werden. Die Standardausführung für normale Wässer verfügt über ein Graugussgehäuse mit hochwertiger Zweikomponenten-Beschichtung. Laufrad und Welle sind aus korrosionsresistenten Materialien wie Bronze oder hochwertigen rostfreien Stählen gefertigt. Für den Einsatz in chemisch aggressiven Medien sind Aggregate in zinkfreier Bronze lieferbar. Die Off-Shore-Ausführung besteht aus NiAl-Bronze in Kombination mit hochwertigen Duplex-Stählen. Der Einbau der Pumpen kann mit bis zu sechs Stufen horizontal oder mit bis zu zwölf Stufen vertikal erfolgen. In beiden Einbaulagen können sie mit einem Wasserführungsmantel ausgestattet werden.

Bild: Die neuen Bohrlochpumpen „Wilo EMU NK 86“ und „Wilo EMU NK 87“ zeichnen sich durch einen gesteigerten Pumpenwirkungsgrad aus. Daraus resultieren bei gleicher Pumpenleistung deutlich geringere Energiekosten. (Foto: Wilo)

Quelle: Wilo

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