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29.05.2009

CM-Pumpen: Kompakte Abmessungen, hohe Modularität

Grundfos, Erkrath

Diese Herausforderung stellt sich vielen Pumpenherstellern: Auf der einen Seite erwarten Anlagenbauer und Apparate-Hersteller die ausgereifte Technik und den günstigen Preis einer Standard-Pumpe; auf der anderen Seite soll das Aggregat aber natürlich die Randbedingungen für den spezifischen Einsatzfall möglichst optimal abdecken (‚Customizing’).

Bei der neuen Pumpenbaureihe CM - horizontale mehrstufige Kreiselpumpen im Leistungsbereich zwischen 0,25 und 7,5 kW – haben die Grundfos-Konstrukteure das Konzept der Modularität noch weitgehender als bisher umgesetzt: theoretisch sind mehr als 50.000 Varianten verfügbar.

Schaut man sich den typischen Einbauort der Vorgänger-Baureihen der CM-Pumpen an – zum Beispiel Prozess-Temperiergeräte und Kompakt-Anlagen zur Wasseraufbereitung - ist eines der zentralen Entwicklungsziele unmittelbar klar: Der verfügbare Raum/Platz ist für Apparatebauer und OEM-Anbieter eine absolut kritische Größe. Der Platz zum Aufstellen von Apparaten und Anlagen wird immer knapper und teurer; häufig ist die schiere Dimension eines Systems entscheidend für die Auftragsvergabe.

Im Lastenheft der neuen CM-Pumpen stand denn auch – neben der Modularität – die kompakte Bauweise ganz oben auf der Prioritätenliste. Verglichen mit anderen Pumpen besitzt die CM wesentlich kleinere Abmessungen. Dieses ‚Downsizing’ ist das Ergebnis fortschrittlicher Hydraulik-Technologien und Produktionstechniken, die es möglich machten, die Abmessungen der Laufräder, der Laufradkammern und der Gleitringdichtung zu verkleinern. Die kleineren Maße haben allerdings keine verringerte Leistung zur Folge. Das Nennfördervolumen konnte sogar nach oben wie nach untern erweitert werden: es liegt zwischen 1 und 25 m³/h.

Durch ihre kompakte Bauweise, die hohe Flexibilität und den ausgesprochen geräuscharmen Betrieb lässt sich die CM in vielen Pumpenanwendungen integrieren. Auch bei engen Einbauverhältnissen kann sie problemlos im Zusammenspiel mit anderen Komponenten als Systemlösung eingesetzt werden – beispielsweise hier:
  • Kühl- und Temperiergeräte (Laseranlagen, industrielle Kühlanlagen, Temperierung von industriellen Prozessen, elektronische Datenverarbeitung)
  • Druckerhöhung und -übertragung
  • Wasch- und Reinigungsanlagen (Entfetten und Waschen der Produktionsanlage, Reinigungsmaschinen, mobile Reinigungsanlagen, CIP-Anlagen)
  • Wasseraufbereitungsanlagen (Ultrafiltrationsanlagen, Enthärtungs-, Ionisierungs- und Demineralisierungsanlagen)
  • Industrielle Prozesse (Destillationsanlagen, Dosier-/Mischanlagen, Verdampfungsanlagen).
Basis der CM-Baureihe bilden drei Grundmodelle in den Materialausführungen Grauguss, Edelstahl 1.4301 / AISI 304 sowie Edelstahl 1.4401 / AISI 316.

Neu und verblüffend einfach gelöst ist eine Drehrichtungsanzeige, die standardmäßig bei allen CM-Pumpen mit Drehstrommotoren eingebaut ist. Sie zeigt optisch an, ob die Drehrichtung der Laufeinheit korrekt ist. Besonders im Servicefall oder bei falschem elektrischem Anschluss ermöglicht dies eine einfache und schnelle Analyse der Pumpe bzw. der Anlage.

Bei der Ausführung CME ist die Pumpe mit einem MGE-Motor mit integriertem Frequenzumformer kombiniert. Neben dem hohen Energieeinsparpotential von CME-Pumpen bieten E-Solutions von Grundfos als weiteren Vorteil die Einbindung in übergeordnete Leitsysteme. Ist ein integrierter FU nicht einsetzbar, steht mit der Baureihe CUE für Leistungen zwischen 0,55 und 250 kW auch eine externe FU-Lösung für den Schaltschrankeinbau (IP 20) oder Wandaufbau (IP 54) zur Verfügung.

Bild: Grundfos, Erkrath

Quelle: Grundfos

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