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06.12.2004

Lowara fördert Wasser für wichtige Beregnungsprojekte in Kuwait

Das Amt für Öffentliche Arbeiten von Kuwait baut derzeit in der Gegend von Sulaybiyya zur Aufbereitung von Schmutzwasser die größte Umkehrosmoseanlage der Welt.

Dieses bedeutende staatliche Projekt sieht das durch die Anlage aufbereitete Wasser zur Beregnung öffentlicher Parkanlagen und Grünstreifen entlang von Autobahnen und Hauptverkehrsstraßen vor.

Mehrstufige vertikale Pumpen von Lowara haben bereits in der Phase A zu diesem Beregnungsprojekt beigetragen. Nun fiel die Auswahl durch das Ministerium für die Phase B auf weitere Lowara-Pumpen, wie mehrstufige vertikale/horizontale Pumpen mit Axialansaugung sowie Unterwasserpumpen.

Das Projekt Sulaybiyya wird nach dem sogenannten BOT-Schema finanziert (Anlagenerrichtung, Bauaufsicht und endgültige Übergabe): dies sieht die Bereitstellung und Beaufsichtigung der Aufbereitungsanlage durch private Investoren vor, während sich die Regierung für 30 Jahre zur Abnahme der gesamte aufbereiteten Wassermenge verpflichtet. Nach Ablauf dieser Frist geht die Anlage dann in das Eigentum der öffentlichen Hand über.

Dank dieses Projekts kann die PAAF (Staatliche Landwirtschafts- und Fischereibehörde) Landschaftsgebiete ausdehnen und die Bepflanzungen erweitern. Das aufbereitete Wasser dient der Beregnung öffentlicher Parkanlagen und der Grünflächen entlang von Straßen und Autobahnen, was beim dort vorherrschenden heißen Sommerklima, mit Temperaturen bis 55°C, entscheidend zu deren Erhalt beiträgt. Jenes Projekt zur Beregnung der Autobahngrünstreifen wird phasenweise umgesetzt. Die Phase A wurde bereits vor sieben Jahren abgeschlossen, sie verwendet das von traditionellen Aufbereitungsanlagen bereitgestellte Wasser und arbeitet seither erfolgreich mit den vertikalen Mehrstufenpumpen von Lowara.

Im Bau befinden sich derzeit die zwei neuen Projektphasen B1 und B2, deren Arbeiten voraussichtlich bis Ende 2004 abgeschlossen sein werden. Diese Phasen dienen der Beregnung eines weiten Teils von Kuwait City. Für die Umgehungsstraßen und Autobahnen sieht jede Projektphase die Bereitstellung eines großen Primärwasserspeichers vor, der mit dem von der Aufbereitungsanlage gelieferten Wasser versorgt wird. Von dort aus wird das Wasser mit Hilfe von Pumpen in kleinere Speicher umgefüllt, die sich im Abstand von 15 bis 20 km entlang der Hauptverkehrsanbindungen befinden. Jeder dieser Speicher wird mit zwei Lowara-Pumpenanlagen ausgestattet, die das Wasser zu den Beregnungssystemen weiterleiten.

Jene genannten Projekte stellen gegenwärtig die wichtigste Anwendung von mehrstufigen vertikalen Lowara-Pumpen in Kuwait dar. Die benötigten Wassermengen und die dabei zu überwindenden Entfernungen erfordern Pumpen, die hohe Fördermengen sowie große Förderhöhen gewährleisten und gleichzeitig einfach zu warten sind. Zufriedenheit mit den ausgezeichneten Ergebnissen der für die Phase A ausgewählten Lowara-Pumpen innerhalb der vergangenen sieben Jahre war ausschlaggebend dafür, Lowara für die Phase B noch einmal den Vorzug zu geben.

Entsprechend dem Grundsatz, dass innovative Herstellungstechnologien auch neue Anwendungsmöglichkeiten erschließen, hat sich das Ministerium für Öffentliche Arbeiten bei einigen Anwendungen, in denen noch größere Förderleistungen zu realisieren waren, für Pumpen der Baureihe SHF mit Axialansaugung, anstelle der bisher verwendeten vertikalen Mehrstufenpumpen, entschieden. Die Auswahl begründet sich sowohl auf der hohen Leistungsfähigkeit dieser Lowara-Pumpen, die in moderner Laserschneid- und -schweißtechnik gefertigt werden, als auch auf der hervorragenden Produktqualität, die durch die Verwendung von Edelstahl 1.4404 für alle Medienberührten Teile gewährleistet wird und nicht zuletzt auch auf dem geringen Wartungsaufwand, der problemlos mit Standardwerkzeugen vorgenommen werden kann.

Salim Murtada, Direktor der Greenfields Electromechanical Company und Lowara-Vertreter vor Ort, äußerte sich positiv darüber, dass „Lowara, dank erheblicher Investitionen in modernste Laserschneid- und -schweißanlagen, nunmehr in der Lage ist, diese Pumpenbaureihe mit wesentlich höherer Präzision herzustellen, wodurch eine erhebliche Leistungssteigerung von bis zu 80 % erreicht wird“.

Die Arbeiten in Kuwait sind noch lange nicht abgeschlossen - aktuell beschäftigen sich die an diesem Projekt Beteiligten mit der Planung und Ausarbeitung von Phase B3 und C.

Lowara Italien Srl - (Montecchio Maggiore, Vicenza), Gesellschaft der Industriegruppe ITT Industries, nimmt eine marktführende Stellung im Bereich Pumpen sowie Wasserkontroll - und - fördersysteme ein. Das Unternehmen beschäftigt in Europa 920 Mitarbeiter, 715 davon in Italien. Im Jahr 2003 wurde ein Umsatz von rund 167 Mio. Euro, umgerechnet mehr als 189 Mio. Dollar, erzielt.

ITT Industries, Inc. liefert Produkte und Leistungen von hohem technologischem Gehalt für einige grundlegende Bereiche. Dazu gehören: elektronische Verbinder und Schalter; Kommunikationssysteme für die Verteidigungsindustrie und Elektronenoptik, weiterhin Computertechnologien und entsprechenden Service; Fördersysteme für Wasser und andere Flüssigkeiten bzw. Spezialprodukte. Das Unternehmen, mit Gesellschaftssitz in White Plains im New Yorker Bundesstaat, hat im Jahr 2003 einen Umsatz von 5,63 Billionen Dollar erzielt und beschäftigt weltweit rund 39.000 Mitarbeiter.


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