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08.08.2018

Geschäftsanbahnungsreise nach Kenia – Technologien, Lösungen und Produkte im Wasser- und Abwasserbereich

Die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Kenia (AHK Kenia) in Zusammenarbeit mit der German Water Partnership e.V. (GWP) organisiert vom 19. bis 24. November 2018 eine Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Anbieter von Technologien, Lösungen und Produkten im Wasser und Abwasserbereich nach Kenia.

Neben für deutsche Teilnehmer individuell abgestimmte und organisierte B2B-Gesprächstermine werden eine Fachkonferenz, Landes-/ Fachbriefing, Unternehmens- und Behördenbesuche sowie eine Netzwerkveranstaltung durchgeführt. Die Geschäftsanbahnung ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU 2018 und wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages durch das BMWi gefördert.

Als größte Volkswirtschaft Ostafrikas nimmt Kenia eine herausragende Rolle für der Entwicklung dieser Region ein. Das Land weist stabil hohe Wachstumsraten bei im regionalen Vergleich hoher politischer Stabilität und einer liberalen Wirtschafts- und Unternehmenspolitik. Die Position Kenias und speziell Nairobis als „Hub“ international agierender Unternehmen in Ostafrika, die hohe Priorisierung der Bildungspolitik und eine im regionalen Vergleich relativ gut ausgebaute Infrastruktur machen eine Fortsetzung dieses Trends wahrscheinlich.

Da die öffentliche Daseinsvorsorge im Bereich Wasserversorgung wesentlich geringer ausgebaut ist als zum Beispiel in Deutschland, im Bereich der Wasserentsorgung sogar praktisch komplett fehlt, sind hier private Unternehmen in Nischen erfolgreich, bei denen die Geschäftsentwicklung zunehmend von der Anwendung ausgereifterer Technologien abhängt. Aber auch im Bereich der öffentlichen Wasserver- und -entsorgung sind deutliche Fortschritte sich professionalisierender Akteure zu verzeichnen, die Lösungen und Produkte auf dem internationalen Stand der Technik nachfragen. Hier stehen auch durch die nach wie vor hohe Priorisierung des Wassersektors durch ausländische Geber teilweise Mittel zur Verfügung, die für die Modernisierung von Betrieb und Infrastruktur aufgewandt werden können.

Das fünftägige Programm umfasst eine Fachkonferenz, ein Landes-/ Fachbriefing, Unternehmens- und Behördenbesuche sowie eine Netzwerkveranstaltung. So erhalten die Teilnehmer aus erster Hand branchen- bzw. themenspezifische Informationen zu den Märkten durch deutsche und einheimische Experten. Zudem werden für alle Teilnehmer im Vorfeld abgestimmte, individuelle B2B-Gesprächstermine mit potentiellen Kunden und Vertriebspartnern vor Ort koordiniert und begleitet.

Quelle: GWP

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