Wilo-Geniax überzeugt kritische Bauherren

16.02.2011

Beim Bau ihres neuen Eigenheims legten die Eheleute Christiane und Günther Hegemann vor allem Wert auf ein effizientes und zugleich wirtschaftliches Heizkonzept.

Wilo-Geniax überzeugt kritische Bauherren

Über die Raumbediengeräte kann die Raumtemperatur individuell angepasst, nach Bedarf Temperatur- sowie Tages- und Wochenprofile programmiert oder die Schnellaufheizung eines Raumes aktiviert werden. (Foto: Wilo)

Deshalb entschieden sie sich für den Einsatz des Dezentralen Pumpensystems „Wilo-Geniax“ des Dortmunder Pumpenherstellers Wilo. Es versorgt über 21 Pumpen die Heizkörper und Flächenheizungen im Haus bedarfsgerecht mit Wärme. Die Temperatursteuerung kann individuell für jeden Raum an 17 Raumbediengeräten vorgenommen werden. Die Besitzer versprechen sich von der neuen Technologie vor allem einen deutlich reduzierten Heizenergiebedarf sowie erheblich höheren Komfort im Vergleich zu einer konventionellen Heizungsanlage.

Häuslebauer mit gesunder Skepsis

Ihre kritische Haltung gegenüber konventionellen energiesparenden Technologien machte „Wilo-Geniax“ für die Bauherren zu einer sinnvollen Alternative. „Teilweise haben selbst moderne Wärmesysteme Amortisationszeiten von bis zu 20 Jahren“, klagt Günther Hegemann. „Da verpufft der finanzielle Vorteil einer effizienteren Wärmeerzeugung und -verteilung oftmals.“ Das Dezentrale Pumpensystem erwies sich hingegen mit seinen durchschnittlich 20 Prozent Heizenergieeinsparung bei überschaubaren Mehrkosten im Vergleich zu einem konventionellen, hydraulisch abgeglichenen Heizsystem als äußerst wirtschaftliche Lösung.

Zertifizierte Energieeffizienz

Die Einsparpotenziale von „Wilo-Geniax“ bei Heizenergie und Pumpenstrom wurden erst kürzlich vom TÜV Rheinland offiziell zertifiziert. Grundlage der Zertifizierung ist eine Langzeit-Vergleichsmessung zum Dezentralen Pumpensystem durch das Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP). Die Messung ergab, dass sich in einem Einfamilienhaus mit „Wilo-Geniax“ 20 Prozent Heizenergieeinsparung und 50 Prozent Stromeinsparung beim Pumpenbetrieb im Vergleich zu einem identischen Haus mit hydraulisch abgeglichenen Thermostatventilen erzielen lassen.

Wirtschaftlichkeit und Innovation überzeugen

Um für das Bauprojekt der Hegemanns hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit des Dezentralen Pumpensystems Sicherheit zu gewinnen, legte Wilo eine Amortisationsrechnung für die „Geniax“-Installation vor, die das Ehepaar Hegemann durch ein unabhängiges Ingenieurbüro prüfen ließ. Das Ergebnis: die Installation des „Geniax“-Systems wird sich nach rund fünf Jahren amortisiert haben. Das überzeugte die kritischen Bauherren: „Wir erwarten von dem Dezentralen Pumpensystem einen spürbaren Beitrag zur Minimierung der Wohnnebenkosten“, macht Christiane Hegemann deutlich.

Ehemann Günther war darüber hinaus von dem ganzheitlichen Systemansatz und der wissenschaftlich begleiteten Entwicklungsarbeit des Pumpenherstellers begeistert. Wilo realisierte das Dezentrale Pumpensystem in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut und der Technischen Universität Dresden. „Wenn Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam ein technisch innovatives Konzept auf den Weg bringen, dann bin ich überzeugt, dass im Ergebnis eine Technologie entsteht, die gegenüber konventionellen Lösungen für den Heizungsbereich einen signifikanten Fortschritt verspricht“, so Günther Hegemann.

Bedarfabhängige und individuelle Regelung

So wurde in enger Kooperation der Bauherren, des ausführenden SHK-Fachbetriebes und Wilo die „Geniax“-Installation im neuen Haus der Hegemanns realisiert. Das viergeschossige Einfamilienhaus mit ca. 190 m² Wohnfläche wird sowohl

über Flächenheizungen als auch Radiatoren beheizt. Die

„Geniax-Pumpen“ sind in den etagenweisen Heizungsverteilern installiert und versorgen über die jeweiligen Heizkreise die Heizflächen mit dem erforderlichen Volumenstrom.

Die Temperatursteuerung für jeden Raum erfolgt über die Raumbediengeräte, die entsprechend der Komfortwünsche der Hegemanns mit Zeit- und Temperaturprofilen programmiert wurden. Temperaturfühler liefern ergänzend zu den Raumbediengeräten zusätzliche Daten über wichtige Systemtemperaturen der Heizungsanlage. Der „Geniax“-Server passt in Abhängigkeit von den durch die Bediengeräte und Temperatursensoren gelieferten Ist- und Sollwerten die Pumpen-Solldrehzahl kontinuierlich an. So können die Hausbesitzer nicht nur von den Einsparpotenzialen des Dezentralen Pumpensystems optimal profitieren, sondern auch maximalen Komfort genießen.

Quelle: WILO SE

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