Pfeiffer Vacuum stellt neue Hochleistungs-Vakuumpumpen vor

04.04.2019

Pfeiffer Vacuum, ein weltweiter Anbieter von Vakuumtechnologie, stellt die neuen Wälzkolbenpumpen der Baureihe HiLobe vor. Mit diesen innovativen Vakuumpumpen, lassen sich zahlreiche industrielle Vakuumanwendungen wie beispielsweise Elektronenstrahlschweißen, Vakuumöfen oder Gefriertrocknung abdecken.

Pfeiffer Vacuum stellt neue Hochleistungs-Vakuumpumpen vor

Pfeiffer Vacuum Wälzkolbenpumpen der Reihe HiLobe setzen neue Maßstäbe. (Foto: Pfeiffer Vacuum)

Die Pumpen der Baureihe HiLobe sind besonders für Schnellevakuierungen (Schleusenkammern oder Lecksuchanlagen) interessant. Des Weiteren eignen sie sich für den Einsatz in Beschichtungsanwendungen.

Kompakte und leistungsstarke Wälzkolbenpumpen

Die kompakten Wälzkolbenpumpen bieten einen weiten nominellen Saugvermögensbereich von 520 – 2.100 m³/h. Möglich wird dies durch das neue Antriebskonzept in Verbindung mit Frequenzumrichtern. Dank ihrer individuellen Drehzahlregelung können die Pumpen genau auf kundenspezifische Anforderungen abgestimmt werden. Durch dieses leistungsstarke Antriebskonzept erzielt die HiLobe circa 20 Prozent kürzere Auspumpzeiten als herkömmliche Wälzkolbenpumpen. Durch das schnelle Evakuieren sinken die Kosten und die Effizienz der Produktionsanlage steigt.

Prozesssicheres und kosteneffizientes Vakuum

Die Wartungs- und Energiekosten der HiLobe sind im Vergleich zu herkömmlichen Wälzkolbenpumpen >50 Prozent niedriger. Grund hierfür ist ein Antrieb der Energieeffizienzklasse IE4 und die speziellen Rotorgeometrien der Pumpen. Auch das Abdichtungskonzept leistet einen Beitrag dazu. Die Pumpen sind zur Atmosphäre hin hermetisch abgedichtet und weisen eine maximale integrale Leckagerate von 1 · 10-6 Pa m³/s auf. Dynamische Dichtungen entfallen, wodurch eine Wartung nur alle vier Jahre nötig ist. Aufgrund des innovativen Abdichtungskonzepts im Schöpfraum ist in den meisten Anwendungen der Einsatz von Sperrgas überflüssig, was sich ebenfalls positiv auf die Betriebskosten auswirkt. Da der Betrieb der HiLobe Wälzkolbenpumpen auch bei Umgebungstemperaturen von bis zu +40 °C mit einer flexiblen Luftkühlung möglich ist, erübrigt sich eine kostenintensive Wasserkühlung.

Kontrolle und Kommunikation sind die wesentlichen Faktoren für die Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit. Die intelligente Schnittstellentechnologie der HiLobe erlaubt eine sehr gute Anpassung und Überwachung der Prozesse. Dies erleichtert vorausschauendes und effizientes Arbeiten. Durch die Integration eines solchen „Condition Monitoring“ stehen jederzeit Informationen zum Zustand des Vakuumsystems zur Verfügung. Zudem erhöht Condition Monitoring die Anlagenverfügbarkeit, indem sich Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sinnvoll und vorausschauend planen lassen und kostenintensive Produktionsausfälle verhindert werden. Diese Vorteile münden in eine lange Lebensdauer und höchste Betriebssicherheit. Je nach Eignung für das vorhandene System können die HiLobe Vakuumpumpen entweder vertikal oder horizontal ausgerichtet werden. Dies ermöglicht die Maximierung des Saugvermögens und eine individuellere sowie effizientere Nutzung der Platzverhältnisse in der Produktion beim Kunden.

„Mit den HiLobe Wälzkolbenpumpen können unsere Kunden, Energie- und Betriebskosten reduzieren und somit wirtschaftlicher produzieren. Für eine nachhaltige Senkung des Energiebedarfs und der Betriebskosten reicht es jedoch nicht, sich ausschließlich am Energiebedarf einer Vakuumpumpe zu orientieren. Auch die Kühlungsart, die Wartungsintervalle und die Steuerung haben maßgeblichen Einfluss auf die Gesamtenergiebilanz. Wir sind stolz, unseren Kunden diese ganzheitliche Betrachtungsweise zu ermöglichen“, sagt Dr. Ulrich von Hülsen, CTO der Pfeiffer Vacuum Technology.

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