Andritz-Gruppe: Solide Geschäftsentwicklung mit Rekordauftragseingang

21.03.2019

Der internationale Technologiekonzern Andritz verzeichnete im Geschäftsjahr 2018 eine insgesamt solide Geschäftsentwicklung. Der Auftragseingang erreichte mit gut 6,6 Milliarden Euro einen historischen Höchstwert und schafft damit einen guten Arbeitsvorrat für 2019. Der Vorstand wird der Hauptversammlung eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 1,55 Euro je Aktie vorschlagen, was auf Basis des aktuellen Kurses der Andritz-Aktie einer attraktiven Dividendenrendite von rund 3,5 Prozent entspricht.

Die Ergebnisse des Geschäftsjahrs im Detail:

  • Der Auftragseingang erreichte – aufgrund eines starken organischen Wachstums – mit 6.646,2 MEUR einen neuen Rekordwert und lag damit deutlich über dem Vorjahrsvergleichswert (+19,1 Prozent versus 2017: 5.579,5 MEUR). Alle Geschäftsbereiche konnten den Auftragseingang im Jahresvergleich steigern.

  • Der Auftragsstand per ultimo 2018 lag mit 7.084,3 MEUR ebenso deutlich über dem Vorjahresvergleichswert (+11,0 Prozent versus ultimo 2017: 6.383,0 MEUR).

  • Der Umsatz betrug 6.031,5 MEUR und lag damit um 2,4 Prozent über dem Vorjahresvergleichswert (2017: 5.889,1 MEUR). Das Servicegeschäft der Gruppe entwickelte sich sehr erfreulich und betrug 36 Prozent des Gesamtumsatzes (2017: 34 Prozent).

  • Die Ergebnis- und Rentabilitätsentwicklung bereinigt um außerordentliche Effekte war im Vergleich zum Vorjahr praktisch stabil. Das um die Rückstellungen für geplante kapazitive Restrukturierungsmaßnahmen in den Bereichen Hydro und Metals Forming bereinigte EBITA betrug 415,0 MEUR und lag damit nur geringfügig unter dem um einen positiven Sondereffekt von rund 25 MEUR bereinigten Vorjahresvergleichswert (2017: 420,4 MEUR.); die bereinigte EBITA-Marge betrug 6,9 Prozent vs. 7,1 Prozent in 2017.

    Inklusive Sondereffekte betrug das EBITA 394,3 MEUR (2017: 444,0 MEUR) bzw. die EBITA-Marge 6,5 Prozent nach 7,5 Prozent im Jahr 2017.

  • Das Konzernergebnis (nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) verringerte sich auf 222,0 MEUR (2017: 263,0 MEUR).

Dr. Wolfgang Leitner, Vorstandsvorsitzender der Andritz AG: „Trotz des Ergebnisrückgangs sind wir mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr nicht unzufrieden. Das hohe organische Wachstum beim Auftragseingang bestätigt einmal mehr unsere Technologie- und Marktführerschaft in den von uns bedienten Märkten. Mit den im Jahr 2018 akquirierten Firmen können wir unsere Wettbewerbsposition, insbesondere im stabilen Servicegeschäft, weiter stärken. Auch 2019 werden wir weiter in die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Andritz-Gruppe investieren.“

Für das Gesamtjahr 2019 geht die Andritz-Gruppe von einer gegenüber 2018 weitgehend unveränderten Projekt- und Investitionstätigkeit in ihren vier Geschäftsbereichen aus. Bedingt durch den hohen Auftragsstand per Ultimo 2018 erwartet Andritz für das heurige Geschäftsjahr einen deutlichen Umsatzanstieg sowie auch eine Erhöhung der Rentabilität gegenüber 2018.

Quelle: ANDRITZ AG

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