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08.06.2017

Pfeiffer Vacuum investiert in die Zukunft

Pfeiffer Vacuum nimmt für Ausbildungszwecke zwei hochmoderne Bearbeitungsmaschinen in Betrieb (Foto: Pfeiffer Vacuum)

Einer der Grundsätze von Pfeiffer Vacuum ist, kontinuierlich in die Ausbildung junger Nachwuchskräfte zu investieren. In der Ausbildungswerkstatt in Asslar sind gerade zwei hochmoderne Maschinen im Wert von circa 300.000 Euro in Betrieb genommen worden.

Angeschafft wurde zum einen eine CNC-Dreh-Fräsmaschine, die eine manuelle Drehmaschine ablöst. Ausbildungsleiter Erhard Harapat: „In der Fertigung haben wir baugleiche Maschinen. Somit können wir sehr praxisnah ausbilden. Dadurch wird der Umstieg vom Auszubildenden zum Facharbeiter erleichtert. Der Fokus der gewerblichen Ausbildung liegt auf der Vermittlung moderner Technologien. Insbesondere die CNC-Technik (Computer-Numerical-Control) hat bei Pfeiffer Vacuum einen großen Stellenwert“, so Harapat.

Die zweite neue Maschine wurde als Ersatz für eine CNC-gesteuerte 3-Achs-Maschine angeschafft. „Bei dieser Maschine handelt es sich um eine Fräsmaschine zur 5-Achs-Bearbeitung. In Verbindung mit einer CAD-Software (Computer Aided Design) ist die Fertigung von höchst anspruchsvollen Bauteilen möglich“, erläutert Harapat weiter.

Diese neuen, hochmodernen Bearbeitungsmaschinen sind für Pfeiffer Vacuum eine Investition in zukünftige Mitarbeiter. Manfred Bender, Vorstandsvorsitzender der Pfeiffer Vacuum Technology AG: „Mit einer hochmodernen Ausbildungswerkstatt wollen wir motivierte Nachwuchskräfte für die Ausbildung bei uns begeistern. Für uns ist dies die beste Investition in die Zukunft.“

Auszubildende bei Pfeiffer Vacuum werden zu Industriemechanikern, Fachkräften für Lagerlogistik oder Industriekaufleuten ausgebildet. Des Weiteren belegen Studierende die dualen Studiengänge Ingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen.

In der Ausbildungswerkstatt von Pfeiffer Vacuum finden derzeit 26 gewerblich-technische Auszubildende Platz. Ein in der Industrie angestrebter Standard ist die digitale Verknüpfung aller Ressourcen. An modernen Computer-Arbeitsplätzen bereiten Auszubildende die Programmierung und Bearbeitung vor. Nach erfolgreicher Testphase am Computer werden die digitalen Programme übertragen und die Maschinen eingerichtet. Alle zur Programmierung und Herstellung von Bauteilen benötigten Informationen wie Zeichnungen, Arbeitspapiere und Prüflisten werden dem Mitarbeiter digital zur Verfügung gestellt. Dabei müssen sich die verknüpften Einheiten nicht zwingend an einem und demselben Standort befinden. Über Kommunikation via Netzwerk ist es möglich, Programme in Deutschland zu erstellen und diese weltweit an beliebiger Stelle anzuwenden. Auf diese Weise können Auszubildende auch international eingesetzt werden.

Nicht zuletzt dank seiner engagierten Mitarbeiter ist Pfeiffer Vacuum Weltmarktführer auf dem Gebiet der Vakuumtechnologie. Die Vakuumtechnologie ermöglicht die Herstellung von Solarzellen, Halbleitern, Wärmeschutzglas sowie die Beschichtung von extrem belastbaren mechanischen Werkzeugen. Dies sind nur einige Anwendungsbeispiele für Produkte des Unternehmens. Auch in der Forschung und Entwicklung, der Analytik, Umwelttechnik sowie der Automobilindustrie haben zuverlässige Vakuumprodukte und -systeme große Bedeutung.

Bild: Pfeiffer Vacuum nimmt für Ausbildungszwecke zwei hochmoderne Bearbeitungsmaschinen in Betrieb (Foto: Pfeiffer Vacuum)

Quelle: Pfeiffer Vacuum

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