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08.05.2017

Mehr Bestellungen in allen Regionen

Im ersten Quartal 2017 gingen bei Sulzer Bestellungen in Höhe von CHF 757,6 Millionen ein. Um Währungseinflüsse bereinigt waren dies 11,1 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, in dem das Unternehmen einen Bestellungseingang von CHF 684,6 Millionen verzeichnete.

Bereinigt um Währunsgeinflüsse und Akquisitionen stieg der Bestellungseingang um 2,0 Prozent. Alle Divisionen mit Ausnahme von Chemtech legten bei den Bestellungen zu.

Im ersten Quartal 2017 stieg der Bestellungseingang im Vergleich zur Vorjahresperiode währungsbereinigt um 11,1 Prozent an. Der Währungseinfluss betrug –0,4 Prozent. Akquisitionen trugen CHF 62,4 Millionen oder 8,2 Prozent zu Sulzers Bestellungseingang bei. Organisch, das heisst ohne den Einfluss von Wechselkursveränderungen und Akquisitionen, wuchs der Bestellungseingang um 2,0 Prozent. Damit war der organische Bestellungseingang im ersten Quartal besser als erwartet. Ursache dafür war eine im Vergleich zum Vorjahr höhere Zahl von grösseren Aufträgen bei Pumps Equipment. Trotz einer hohen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr blieb der organische Bestellungseingang der Divison Chemtech beinahe unverändert.

Der Bestellungseingang aus der Öl- und Gasindustrie lag im ersten Quartal 2017 um 12 Prozent über dem ersten Quartal 2016 und erreichte das gleiche Niveau wie im letzten Quartal des Vorjahres. Das Downstream-Segment setzte seine Erholung fort, sowohl bei Neuanlagen als auch im Servicegeschäft. Das Upstream-Segment litt weiterhin unter den herausfordernden Marktbedingungen, vor allem bei Neuanlagen. Mit dem Servicegeschäft hingegen konnte Sulzer Boden gutmachen.

Die Bestellungen im Wassermarkt stiegen deutlich an. Die Bestellungen im Energiemarkt gingen hingegen zurück, da Energieerzeuger weniger Services und Ersatzteile bestellten. Die unter allgemeine Industrie verzeichneten Bestellungseingänge stiegen einschliesslich Akquisitionen stark an.

Alle Berichtsregionen trugen zum Wachstum des Bestellungseingangs bei. Besonders deutlich war das Wachstum in China und dies in allen Divisionen. Getragen von den Akquisitionen war auch das Wachstum in Europa signifikant.

Zum Jahresbeginn hat Sulzer die Berichtsstruktur geändert, um die Transparenz zu erhöhen und den Kundenfokus zu schärfen. Zum einen bildet die Einheit Sulzer Mixpac Systems (SMS) zusammen mit den kürzlich akquirierten Geschäften von Geka und PC Cox die neue Division Applicator Systems (APS). Zum anderen wurde das Geschäft mit Ersatzteilen für Pumpen von der Division Pumps Equipment in die Division Rotating Equipment Services verschoben. Sulzers Kunden bekommen damit Ersatztzeile und Services aus einer Hand.

Zwei Akquisitionen abgeschlossen

Im ersten Quartal 2017 hat Sulzer die Akquisition von Ensival Moret und die Akquisition der Produktlinie Vessel Internal Electrostatic Coalescer (VIEC) abgeschlossen.

Mit der Akquisition von Ensival Moret schliesst Sulzer spezifische Lücken im Sortiment für Axialpumpen und Feststoffpumpen. Ensival Moret ist mit einem umfangreichen Pumpenportfolio führend bei vielen Anwendungen, unter anderem in der Düngemittel-, Zucker-, Bergbau- und Chemieindustrie. Mit den nun kombinierten Produktportfolios wird Sulzer zu einem Komplettanbieter für ein breites Spektrum industrieller Prozessapplikationen.

Mit der Akquisition von VIEC baut Sulzer das Produktportfolio für das Upstream-Segment der Division Chemtech mit modernen Öl- und Wassertrennanwendungen weiter aus.

Den Abschluss der Akquisition von Rotecs Servicegeschäft für Gasturbinen (Rotec GT) erwartet Sulzer im zweiten Quartal. Rotec GT mit Sitz in Moskau ist vor allem im russischen Markt aktiv

Ausblick 2017 bestätigt

Sulzer bestätigt den Ausblick für das Jahr 2017. Auf währungsbereinigter Basis und einschliesslich der 2016 getätigten Akquisitionen erwartet Sulzer für das Gesamtjahr 2017 eine Zunahme des Bestellungseingangs von 5 bis 8 Prozent und ein Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent. Das Unternehmen geht von einer opEBITA-Marge (opEBITA in Prozent des Umsatzes) von ungefähr 8,5 Prozent aus.

Quelle: Sulzer

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