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21.04.2017

Erfolgreiches Geschäftsjahr für ABB Deutschland

ABB Deutschland hat im Geschäftsjahr 2016 trotz eines unverändert schwierigen Marktumfelds den Gewinn weiter gesteigert. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Amortisationen (Operatives EBITA) legte im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent auf 270 Mio. Euro zu.

Auch die für eine nachhaltige Geschäftsentwicklung wichtigen Basisaufträge (Volumen kleiner als 15 Mio. US-Dollar) stiegen im Heimmarkt deutlich um fünf Prozent.
Dieses Wachstum ist vor allem auf die konsequente Markt- und Kundenorientierung gemäß der Next-Level-Konzernstrategie von ABB zurückzuführen. Dies zeigte sich in besonderem Maße beim Elektrogroßhandel: Hier legte der Auftragseingang um zehn Prozent zu. Positiv wirkten sich zudem lokale strategische Initiativen zur besseren Durchdringung wichtiger Märkte aus. So konnte ABB Deutschland 2016 im Sektor Nahrungsmittel und Getränke den Auftragseingang um 40 Prozent steigern. Auch das Segment Maschinenbau erzielte ein solides Wachstum trotz einer stagnierenden Konjunktur in diesem Bereich. Mehrere mit Energieversorgern geschlossene Rahmenverträge über Leistungs- und Verteiltransformatoren beeinflussten die Entwicklung der Basisaufträge in der Division Power Grids positiv.

„Dank konsequenter Kundenorientierung und Kostenfokussierung haben wir im vergangenen Geschäftsjahr wichtige Kennzahlen in Deutschland weiter verbessert“, sagte Hans-Georg Krabbe, Vorstandsvorsitzender von ABB Deutschland. „Die Digitalisierung im Zeitalter der Vierten Industriellen Revolution bietet uns und unseren Kunden großartige Geschäftschancen, die wir künftig weiter konsequent nutzen werden.“

Insgesamt erzielte ABB Deutschland 2016 einen Auftragseingang von 3,10 Mrd. Euro. Das sind 9 Prozent weniger als im Vorjahr (alle Zahlenangaben nach US-GAAP). Grund hierfür sind Großaufträge, die vor allem wegen des historischen Großprojekts NordLink im Vorjahr rückläufig waren. Der Umsatz sank im Vergleich zu 2015 um fünf Prozent auf 3,28 Mrd. Euro. Der operative Cashflow stieg dagegen um zehn Prozent auf 255 Mio. Euro. Zum Jahresende 2016 beschäftigte ABB in Deutschland 10.540 Mitarbeiter.

Solide Entwicklung der einzelnen Divisionen
Positiv entwickelte sich die Division Elektrifizierungsprodukte. Sowohl Auftragseingang als auch Umsatz verzeichneten ein Plus. Der Auftragseingang belief sich auf 1,3 Mrd. Euro und lag damit zwei Prozent über dem Vorjahr. Der Umsatz stieg um vier Prozent auf 1,3 Mrd. Euro.

Die Division Robotik und Antriebe verzeichnete gegenüber dem Vorjahr einen um drei Prozent höheren Auftragseingang. Er belief sich auf 506 Mio. Euro. Der Umsatz lag zwei Prozent unter dem Wert des Vorjahres und betrug 486 Mio. Euro.

Bei der Division Industrieautomation lag der Auftragseingang mit 506 Mio. Euro um 15 Prozent unter dem Vorjahr. Grund hierfür waren weniger Großaufträge im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz stieg allerdings deutlich um neun Prozent auf 565 Mio. Euro.

Sowohl Auftragseingang als auch Umsatz waren bei der Division Power Grids rückläufig. Auch hier waren weniger Großaufträge im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Der Auftragseingang belief sich auf 786 Mio. Euro, was einem Rückgang von 24 Prozent entspricht. Der Umsatz sank um 21 Prozent auf 917 Mio. Euro.

Das größte Projekt im vergangenen Jahr war Kriegers Flak mit einem Volumen von rund 140 Millionen US-Dollar. Die Übertragungsnetzbetreiber Energinet.dk aus Dänemark und 50Hertz Transmission aus Deutschland beauftragten ABB mit der Planung, Lieferung und Installation einer HGÜ-(Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung)-Konverterstation in Bentwisch in Norddeutschland. Die Konverterstation ermöglicht die Verbindung der asynchronen Drehstromnetze Ostdänemarks und Deutschlands und ist die erste ihrer Art in Europa.

Optimal aufgestellt für die Vierte Industrielle Revolution
Alle vier Divisionen sind mit ihrem Portfolio für das digitale Zeitalter optimal gerüstet und haben in den vergangenen Monaten ihr Angebot an digitalen Lösungen und Dienstleistungen kontinuierlich ausgebaut. Mit ABB AbilityTM bündelt ABB dieses Portfolio nun über alle Branchen hinweg und festigt damit seine Position als führender Technologiekonzern. Kunden in der Energieversorgung, der Industrie sowie im Transport- und Infrastruktursektor werden so unterstützt, die Wachstumschancen der Vierten Industriellen Revolution optimal zu nutzen. Neue digitale Dienstleistungen und Technologien von ABB helfen, vorhandene Techniken aufzuwerten und so die Produktivität durch weniger Ausfallzeiten, höhere Effizienz und bessere Erträge zu steigern.

Um das volle Potenzial ihres digitalen Angebots auszuschöpfen, bündelt ABB bis Ende 2018 alle Unternehmensmarken weltweit unter einer einzigen Konzernmarke. Dieser Schritt ist Bestandteil der dritten Stufe der Next-Level-Strategie und stärkt die globale Marke ABB. Der einheitliche Markenauftritt mit einem harmonisierten Portfolio vereinfacht Kunden die Zusammenarbeit mit ABB und macht das Produkt- und Leistungsangebot des Unternehmens verständlicher. Auf Produktebene sollen einzelne Marken erhalten bleiben.

Quelle: ABB

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