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06.01.2017

60.000 Euro für sauberes Trinkwasser in Kenia

Atlas-Copco-Beschäftigte haben der Deutschen Welthungerhilfe am 16. Dezember in Essen einen Scheck in Höhe von 60.000 Euro überreicht. Damit wurden die hohen Spenden der Vorjahre – 40.000 Euro 2014 und 55.000 Euro im vergangenen Jahr – noch einmal übertroffen. Mit dem Geld unterstützt die Mitarbeiterinitiative „Water for All“ wie 2015 Wasserversorgungsprojekte in Kenia.

„Dort werden Brunnen von Dieselpumpenbetrieb auf innovative Solarenergie-Technik umgerüstet. Das macht die Wasserversorgung sicherer“, erklärt Jochem Kersjes, erster Vorsitzender von Water for All Deutschland e. V. und Geschäftsführer der Atlas Copco Holding. Die Dieselaggregate benötigten Kraftstoff zum Betrieb, und sie waren wartungsanfällig, so dass regelmäßig teure Ersatzteile gekauft werden mussten. „Die moderne Technik löst also viele Probleme“, sagt Kersjes weiter.

„In den Regionen Makueni und Kitui werden wir mit den Spendengeldern von Water for All weitere emissionsfreie ‚Wasserkioske‘ einrichten“, erklärte Antje Blohm, Vertreterin der Deutschen Welthungerhilfe, bei der Scheck-Übergabe. Diese Wasserkioske seien mehr als bloß Zapfstellen: „Sie fördern frisches Wasser sehr effizient mit Solar-Pumpen vom Brunnen zum Kiosk, und sie sind auch Treff- und Kommunikationspunkte.“ Blohm zeigte sich dankbar für die fortgesetzte Unterstützung: „Ihre Mittel tragen dazu bei, Bewohnern ländlicher Dürreregionen in Kenia praktisch jederzeit Zugang zu wertvollem Trinkwasser zu ermöglichen.“ Ein Teil des Geldes werde für Fortbildungsmaßnahmen verwendet, um Benutzer der Wasserkioske über Hygiene und Vermeidung von Wasserverschmutzung aufzuklären. Antje Blohm bedankte sich für das ehrenamtliche Engagement der Atlas-Copco-Beschäftigten: „Ich freue mich, dass Ihr Verein und Atlas Copco unser Anliegen seit vielen Jahren so gut unterstützen und in diesem Jahr ein neuer Rekordbetrag an Spenden zusammengekommen ist!“

Atlas Copco verdreifacht das Spendengeld seiner Mitarbeiter

Die Kreativität des Vereins Water for All Deutschland e. V. bei der Beschaffung von Spendengeldern ist groß. Allein 7.500 Euro kamen dadurch zusammen, dass Vereinsmitglieder vor dem Essener Firmenlauf in diesem Sommer mit ihrer Geschäftsführung einen bestimmten Betrag als Spende für jeden gelaufenen Kilometer ausgehandelt hatten. Auch die Atlas-Copco-Auszubildenden engagieren sich bereits für den guten Zweck. Sie gestalteten in diesem Jahr erstmalig Weihnachtskarten, deren Verkauf weitere 4.760 Euro für Water for All einbrachte. Das Unternehmen legt als Arbeitgeber für jeden Euro, den die Mitarbeiter der deutschlandweit über 20 Gesellschaften zum Teil direkt über die Gehaltsabrechnung spenden, zwei weitere Euro drauf.

Water for All, oder kurz W4A, wurde 1984 von Mitarbeitern des schwedischen Atlas-Copco-Konzerns gegründet und hat seitdem weltweit mehr als 1,6 Millionen Menschen geholfen. In Deutschland machen sich inzwischen 197 Mitglieder und Förderer für die W4A-Ziele stark. Allein 2016 sind 19 neue Mitglieder beigetreten. 2017 will der Verein erstmals die 200-Mitglieder-Marke knacken. Geplant ist unter anderem die Teilnahme am Zero-Hunger-Run in den Bonner Rheinauen im nächsten Herbst, um auch mit den Spenden des kommenden Jahres die Lebensbedingungen der Menschen in Dürreregionen zu verbessern.

Bild: Antje Blohm, Vertreterin der Deutschen Welthungerhilfe, nahm von Atlas-Copco-Mitarbeitern eine Spende in Höhe von 60.000 Euro entgegen. „Mit dem Geld werden ausgesuchte Wasserversorgungsprojekte in kenianischen Dürreregionen unterstützt“, erklärt Jochem Kersjes, Erster Vorsitzender der Initiative Water for All Deutschland e.V., der im Bild den Scheck an Antje Blohm überreicht. (Foto: Atlas Copco Holding

Quelle: Atlas Copco

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