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21.12.2016

Atlas Copco stellt wartungsfreundliche Klauen-Vakuumpumpe vor

Wirtschaftlich und wartungsfreundlich: Klauen-Vakuumpumpe der Baureihe DZS. (Foto: Atlas Copco Kompressoren und Drucklufttechnik)

Die neuen trockenlaufenden Klauen-Vakuumpumpen der Reihe DZS von Atlas Copco sind besonders einfach und damit langlebig konstruiert. Sie verfügen über eine korrosionsbeständige Pumpenkammer sowie demontierbare Edelstahlklauen, die ohne großen Aufwand gereinigt und ohne Kontakt zum Antriebsstrang wieder zusammengebaut werden können. Dadurch verkürzen sich die Ausfallzeiten bei Prozessstörungen erheblich.

Atlas Copco bringt eine neue Reihe an trockenlaufenden Klauen-Vakuumpumpen auf den Markt. Die Pumpen der Modellreihe DZS eignen sich für die unterschiedlichsten Anwendungen: von zentralen Systemen in Krankenhäusern über pneumatische Förderanlagen oder den Einsatz an CNC-Oberfräsen bis hin zu Melkständen. Sie arbeiten laut Hersteller besonders zuverlässig über eine lange Lebensdauer. Bei trockenlaufenden Klauen-Vakuumpumpen drehen sich zwei klauenförmige Rotoren gegenläufig in einem Gehäuse. Die Klauen berühren weder sich gegenseitig noch das Gehäuse, in dem sie sich befinden. Dieses einfache Prinzip erlaubt einen energieeffizienten Betrieb und hohe Leistung.

Atlas Copco hat die neue Pumpe zusammen mit den Vakuumspezialisten seiner Konzerntochter Edwards entwickelt. Das Unternehmen war 2014 übernommen worden und bringt umfangreiche Erfahrungen unter anderem in der Integration von Klauentechnik in Vakuumanwendungen für die Hightech- und Elektronikindustrie mit. Vom Design her bauen die DZS-Pumpen auf den Grundlagen der bisherigen Pumpenbauweisen von Atlas Copco auf. Sie heben sich laut Hersteller durch innovative Konstruktionsmaterialien und Beschichtungen von den Mitbewerbern ab. Bei Vakuumpumpen durchläuft ein Großteil der Prozessgase die Pumpe, was tendenziell zu einem frühzeitigen Versagen führen kann. Um dies zu vermeiden, verfügt die DZS serienmäßig über Edelstahlklauen und eine korrosionsbeständige Pumpenkammer. Beides zusammen ermöglicht selbst unter anspruchsvollsten Bedingungen einen zuverlässigen Betrieb.

Kurze Ausfallzeiten durch demontierbare Klauen

Ein Problem bei bisherigen Klauen-Vakuumpumpen auf dem Markt liegt beim Thema Wartung: Nach Prozessstörungen kann eine vollständige Reinigung der Klauen oft nicht garantiert werden; daher müssen die Klauen in der Regel ausgebaut werden. Danach ist jedoch ein Wiedereintakten der Zahnräder nötig, was wiederum eine Zerlegung des Getriebes erfordert. Alles zusammen ist sehr zeitaufwendig. Demgegenüber bietet das neue Design der DZS demontierbare Klauen, die ohne großen Aufwand gereinigt werden können. Die Dichtungen werden ohne Berührung des Antriebsstrangs gewechselt, gleiches gilt für den Zusammenbau. Das verkürzt die Ausfallzeiten deutlich und verringert die Ausgaben. Der modulare Aufbau der Pumpenkammer, des Getriebes und der Schalldämpfer führen zu einem einfachen Pumpenmanagement. Die Pumpe kann teilweise ausgetauscht werden und muss nicht bei einem größeren Schaden durch Prozessstörungen vollständig verschrottet werden.

Atlas Copco setzt die Klauentechnologie seit vielen Jahren in der Druckluft- und Vakuumtechnik ein. „Bei unseren Kunden sind viele Tausend Maschinen zuverlässig in Betrieb“, sagt Koen Lauwers, Vice President Industrial Vacuum bei Atlas Copco. „Aus dieser Erfahrung haben wir geschöpft und eine ebenso einfache wie zuverlässige Pumpe konstruiert, die unsere Kunden ein Leben lang begleiten kann.“

Bild: Wirtschaftlich und wartungsfreundlich: Klauen-Vakuumpumpe der Baureihe DZS. (Foto: Atlas Copco Kompressoren und Drucklufttechnik)

Quelle: Atlas Copco

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