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08.09.2016

Neues, hochmodernes Ausbildungszentrum in Berlin eröffnet

Für das Ausbildungsjahr 2016/2017 hat ABB Deutschland gemeinsam mit ihren Verbundpartnern 531 junge Menschen für unterschiedliche Ausbildungsgänge an Bord genommen – dazu zählen eine gewerblich-technische oder kaufmännische Erstausbildung sowie duale Studiengänge.

Von den Neueinsteigern absolvieren 234 ihre Ausbildung beim Technologiekonzern an einem von über 20 ABB-Standorten. Im Rahmen der Verbundausbildung werden im ABB Training Center in Heidelberg und Berlin 252 Jugendliche für andere Unternehmen ausgebildet.

Insgesamt befinden sich bei ABB bundesweit 1.539 junge Menschen in Ausbildung, davon 735 für etwa 170 Partnerunternehmen. Damit hält ABB ihre Ausbildungsquote weiter stabil bei 7,1 Prozent.

„Die Ausbildungsquote auf einem hohen Niveau zu halten, ist mir ein persönliches Anliegen“, sagt ABB-Arbeitsdirektor Markus Ochsner. „Denn gerade in Zeiten der Digitalisierung ist eine gemischte Altersstruktur unter den Mitarbeitern essenziell für den Erfolg eines Unternehmens.“

In der Metropolregion Rhein-Neckar beginnen im ABB Training Center Heidelberg in diesem Jahr 171 Auszubildende, davon 92 Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim. Insgesamt absolvieren in der Metropolregion Rhein-Neckar derzeit 410 Jugendliche eine Ausbildung bei ABB.

Im ABB Ausbildungszentrum Berlin beginnen 277 junge Menschen ihre Ausbildung. Insgesamt bildet ABB damit derzeit 725 Jugendliche im Berliner PankowPark aus.

Die verbleibenden 83 Neueinsteiger sowie 404 Auszubildenden insgesamt verteilen sich auf die weiteren ABB-Standorte.

Neues Gebäude für insgesamt 800 Auszubildende in 17 Berufen

Neben dem Start ins neue Ausbildungsjahr findet am 1. September in Berlin die Einweihung eines neuen, hochmodernen Ausbildungszentrums statt. „Das alte Gebäude ist schlichtweg zu klein geworden. Mit dem Neubau erweitern wir unsere Kapazitäten deutlich“, erklärt Ochsner. „Vom Elektroniker für Automatisierungstechnik über den Anlagenmechaniker bis hin zum Technischen Produktdesigner – alle bekommen eine praxisnahe Ausbildung, die technologisch auf dem neuesten Stand ist.“

Für das Gebäude hatte ABB vor zwei Jahren den Grundstein gelegt und im vergangenen Jahr Richtfest gefeiert. Damit kann ABB in Berlin nun insgesamt bis zu 800 junge Leute in 17 Berufen ausbilden. Dazu gibt es in dem Gebäude drei ABB-Roboter, über 80 Werkzeugmaschinen, 16 moderne Schweißarbeitsplätze, eine Messmaschine für Qualitätsmanagement sowie drei industrienahe Hydraulikanlagen. Möglich wurde dieses Projekt vor allem durch Zuwendungen aus Bundes- und Landesmitteln.

Das Land Berlin hat darüber hinaus die Förderung für einen Erweiterungsbau freigegeben. Das Multifunktionsgebäude soll bis Ende 2018 entstehen und hat ein Investitionsvolumen in Höhe von fünf Millionen Euro. Dabei fließen 4,5 Millionen Euro als Fördermittel aus der „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Mit dem Bau des multifunktionalen Gebäudes können die zukünftigen Herausforderungen an die Ausbildung von Fachkräften in Bezug auf die Digitalisierung von Fertigungs- und Dienstleistungsprozessen beziehungsweise Industrie 4.0 deutlich besser abgebildet werden. Durch das neue Multifunktionsgebäude werden die Voraussetzungen für 60 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen.

In dem Komplex soll zudem ein Kantinenbetrieb für den Standort realisiert werden. Als Betreiber ist die Nordberliner Werkgemeinschaft, eine anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen, im Gespräch – was ABB sehr begrüßt. Denn Inklusion ist für ABB ein wichtiges Thema, wie nicht zuletzt das Engagement bei den Special Olympics belegt.

Quelle: ABB

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