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25.04.2016

Lewa expandiert: Zusätzliche 15.000 m² für Erweiterung von Produktion, Logistik & Verwaltung

Der Spatenstich für die Werkhalle 5 fand Mitte Februar 2016 statt. Mit dem neuen Hochregallager wird die Voraussetzung für die Umstellung auf eine Fließproduktion geschaffen. (Foto: Lewa)

Angesichts der positiven Entwicklung, die der Leonberger Pumpenhersteller und Systemintegrator Lewa in den vergangenen Jahren zu verzeichnen hatte, war der Platz am Stammsitz des Unternehmens zuletzt knapp geworden. Das hat die Unternehmensleitung dazu bewogen, in eine Erweiterung des Werksgeländes zu investieren.

Nicht zuletzt um die kürzlich formierte Industrial Division unter der Führung von Herrn Peter Wagner weiter zu festigen und zu forcieren. In enger Abstimmung mit dem Mutterkonzern Nikkiso wurden die Grundstücke gekauft und eine Werksrahmenplanung aufgesetzt.

Der erste Zukauf eines Grundstücks erfolgte bereits 2012, weitere Zukäufe wurden in den Jahren 2013 und 2014 getätigt. Insgesamt 15.000 m² wurden so erworben, die für den Ausbau der Produktion und Logistik sowie als Büroflächen genutzt werden sollen. „Da alle Grundstücke direkt an das Kerngelände von Lewa angrenzen, waren sie optimal geeignet, um unseren Bedarf im Rahmen der Standort-Wachstumsstrategie langfristig abzusichern.“, äußert sich Lewa-Geschäftsführer Dr. Martin Fiedler.

Um bei der Expansion den bestehenden Strukturen und der Zukunftsvision für den Standort Leonberg gleichermaßen gerecht zu werden, wurde die gewachsene Werkstruktur Schritt für Schritt zu einem neuen Gesamtkonzept weiterentwickelt. Dabei berücksichtigte man neben einer optimalen Flächenausnutzung auch die Nachnutzungsflexibilität und die Optimierung der Wertströme. Unter dem Motto „Green Industry Park – LEWA“ wurde zudem besonderes Augenmerk auf die Energieeffizienz und eine kontinuierliche Verbesserung der Ökobilanz des Unternehmens gelegt.

Bereits im März 2015 wurde mit den Arbeiten am ersten Bauabschnitt, einem Wert- und Gefahrstoffhof, begonnen. Dieser gehört zur sogenannten Werkhalle 4, einer Kalthalle für Lacke, Alt- und Frischöl, Dekontamination sowie Wert- und Reststoffverpressung, die nach höchstem Standard und unter Berücksichtigung der neuesten Technik konzipiert und ausgeführt wurde. Die Werkhalle 4 wurde bereits im Dezember 2015 in Produktion genommen. Lewa erfüllt mit dem Bau der neuen Werkhalle alle Voraussetzungen für die Zertifizierung nach ISO 14001 für erfolgreiches Umweltmanagement, die im Februar 2016 erteilt wurde.

Im gleichen Monat fand der Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt statt. Dieser umfasst eine Halle für die Lackierung und Endmontage von Großpumpen und Systemen sowie ein Hochregallager mit neuer Warenannahme und zentraler Qualitätssicherung. Außerdem werden Büroflächen auf zwei Stockwerken für produktionsnahe Tätigkeiten in die Halle integriert. Für diesen Abschnitt investiert Lewa insgesamt 25 Millionen Euro. Ziel ist es, mit den neuen Fertigungshallen innovative Produktionsmethoden wie die Fließmontage für Prozesspumpen abbilden zu können und auf den künftigen Bedarf vorbereitet zu sein.

Über die bereits erfolgten und laufenden Bauabschnitte hinaus, ist auf lange Sicht auch ein Neubau des Verwaltungsgebäudes der Lewa geplant.

Bild: Der Spatenstich für die Werkhalle 5 fand Mitte Februar 2016 statt. Mit dem neuen Hochregallager wird die Voraussetzung für die Umstellung auf eine Fließproduktion geschaffen. (Foto: Lewa)

Quelle: Lewa

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