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15.03.2016

Die neuen Gehäusepumpen 530 von Watson-Marlow für validierte biopharmazeutische Anwendungen

Gehäuseschlauchpumpe 530 (Foto: Watson-Marlow)

Die Watson-Marlow Fluid Technology Group, Hersteller von Schlauchpumpen und den dazu passenden FluidPath-Technologien, präsentiert seine neue Pumpenreihe 530.

Die Gehäuseschlauchpumpen erweitern das umfassende Angebot an präzisen peristaltischen Lösungen für hochreine Anwendungen und eignen sich insbesondere für Upstream- und Downstream-Prozesse in der biopharmazeutischen Industrie. Die Nutzer der neuen 530 profitieren von verbesserten Bedien- und Kontrollfunktionen. Die Pumpen ermöglichen so eine deutliche Steigerung der Prozesssicherheit bei validierten Anwendungen. Sie bieten Fördermengen von 0,0001 ml/min. bis 3,5 l/min bei bis zu 7 bar.

Zu den Neuerungen der neuen Gehäusepumpen 530 zählt unter anderem ein farbiges HMI-Display. Eine intuitive Menüführung und optische Statusanzeigen ermöglichen die Bedienung mit nur wenigen Tastendrücken. Durch eine neue dreistufige PIN-Sperre profitieren Nutzer und Prozessingenieure von einem Höchstmaß an Prozesssicherheit.

Langlebig und genau

In der pharmazeutischen und biopharmazeutischen Industrie kommt Schlauchpumpen eine wachsende Bedeutung zu. Eingesetzt werden sie überall dort, wo keine Abstriche bei der Präzision und Wiederholbarkeit der Prozesse gemacht werden können, beispielsweise für die kontaminationsfreie Förderung wertvoller und empfindlicher Fluide, wie etwa tierischer Zellkulturen.

Die neuen 530er Schlauchpumpen von Watson-Marlow vereinen Langlebigkeit mit Präzision. Hinsichtlich Sicherheit und Funktionalität setzen sie neue Standards bei Upstream- und Downstream-Prozessen in der Biotechnologie, einschließlich der Beschickung von Fermentern und der Tiefenfiltration.

Vermeidung teurer Fehler

In der Prozessvalidierung bieten die neuen Pumpen der Baureihe 530 eine dreistufige PIN-Sperre. Bediener der Anlage können nur noch solche Funktionen steuern, die ihnen zuvor zugewiesen wurden. Dadurch wird die Gefahr einer Fehlbedienung minimiert, kostspielige Fehler werden ausgeschlossen. Die Prozesssicherheit steigt erheblich und Validierungen werden erleichtert.

Auch das integrierte Farbdisplay trägt zur Vermeidung von kostspieligen Bedienungsfehlern bei: Steuerungsparameter lassen sich schnell kontrollieren, dank einer intuitiven Menüführung ist die Bedienung einfach und sicher.

Aufwändige Reinigungsprozesse entfallen

Da aufwändige Reinigungsprozesse entfallen, sind diese neuen Pumpen ideal für SingleUse-Anwendungen in der Bioprozessindustrie. Eine zuverlässige Förderung gewährleistet beständige Prozesse und in der Folge eine bessere Übereinstimmung mit den cGMPRichtlinien und sichert so letztlich die Qualität des Endproduktes.

Steigende Qualitätsanforderungen in der biopharmazeutischen Industrie resultieren in diesem Bereich in einem zunehmenden Bedarf an zuverlässigen und einfach zu bedienenden Geräten. Das peristaltische Förderprinzip ist für solche Anwendungen ideal geeignet: Ausschließlich der Schlauch berührt das Fördermedium, eine Kontamination ist somit ausgeschlossen. Schlauchpumpen zeichnen sich darüber hinaus durch eine pulsationsarme und sanfte Förderung mit geringen Scherkräften und dementsprechend durch eine maximale Erhaltung lebender Zellen aus.

Antriebs- und Pumpenkopfvarianten

Die vielseitig einsetzbaren Prozesspumpen der 530er Reihe von Watson-Marlow lassen sich einfach in bestehende Systeme integrieren. Verfügbar sind sie mit vier verschiedenen Antriebsvarianten. Anwender können zwischen einfacher manueller Bedienung bis hin zu vollautomatischer Steuerung wählen. Dabei lassen sich bis zu 16 Pumpen über eine Echtzeit-Kommunikation verbinden.

Ferner profitieren Anwender von der integrierten PROFIBUS Netzwerkfähigkeit der 530er Modelle. Die wechselseitige Echtzeit-Kommunikation der neuen Pumpenreihe zeichnet sich durch verbesserte Diagnosemöglichkeiten und schnellere Reaktionen aus und trägt so zu einer Optimierung der Prozesssteuerung und zur Minimierung von Ausfallzeiten bei.

Die 530er Pumpen bieten eine Fördermenge von 0,0001 ml/min. bis 3,5 l/min bei bis zu 7 bar. Dadurch vereinfachen sie eine Skalierung der Prozesse. Je nach Fördermenge und Druck der biopharmazeutischen Anwendung stehen dabei unterschiedliche Pumpenköpfe zur Auswahl. 530er Pumpen lassen sich vollständig in vorhandene Anlagen wie Bioreaktoren integrieren. Dank der verfügbaren Schutzarten IP31 und IP66 sind sie für alle Umgebungen geeignet.

Pumpen und Schläuche gleichermaßen wichtig

Für biopharmazeutische Anwendungen ist das Schlauchmaterial von ebenso großer Bedeutung wie die verwendete Pumpe. Pumpen sollten nur mit dem für sie passendem Schlauch eingesetzt werden, um den spezifischen Anforderungen einer Anwendung zu entsprechen. Als weltweit einziges Unternehmen stellt Watson-Marlow neben Schlauchpumpen auch eigene Schläuche für Pumpen sowie Transferschläuche, Schlauchverbinder, Clamps und Dichtungen her. Anwender können sich so jederzeit darauf verlassen, dass ihre Pumpensysteme von Anfang reibungslos funktionieren.

Durch die Kombination von Watson-Marlow-Pumpen der Reihe 530 mit hochreinen Schläuchen der USP Klasse VI mit hohen Toleranzen, kann der Anwender auf optimale Leistung in einem großen Bereich biopharmazeutischer Anwendungen vertrauen. Schläuche für biopharmazeutische Anwendungen sind in drei verschiedenen Ausführungen und für eine Vielzahl unterschiedlicher Anforderungen und Bedürfnissen verfügbar.

Fehlerfreies Einlegen der Schlauchelemente

Je nach Anforderungen des Anwenders, eignen sich die neuen Gehäuseschlauchpumpen der Reihe 530 auch für den Einsatz mit LoadSure-Schlauchelementen, die ein absolut fehlerfreies Einlegen des Schlauches garantieren. Mit den patentierten LoadSure System, bestehend aus Steckverbindern und einstellbarem Rotor, lässt sich das Schlauchelement kinderleicht innerhalb einer Minute auswechseln.

Bild: Gehäuseschlauchpumpe 530 (Foto: Watson-Marlow)

Quelle: Watson-Marlow Fluid Technology Group

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