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17.09.2015

Fristam FL3-Pumpen fördern Konzentrat auf den Sprühturm

FL3 Verdränger (Foto: Fristam Pumpen KG (GmbH & Co.))

In der Milchverarbeitung werden bei der Förderung vorkonzentrierter Produkte auf den Sprühturm technologieabhängig sowohl Kreisel- als auch Verdrängerpumpen eingesetzt. Speziell für Sprühtürme mit Sprühscheiben haben sich die robusten Fristam FL3-Drehkolbenpumpen mit ihren gewendelten dreiflügeligen Verdrängern bewährt.

Diese Pumpen ermöglichen einen reibungslosen Betrieb und gewährleisten eine sichere undschonende Produktförderung. FL3-Pumpen sind gut zu reinigen und können flexibel sowohl zur Produktförderung als auch zur CIP-Reinigung eingesetzt werden.

Zur Herstellung von Pulver werden in einem mehrstufigen Verfahren Milch oder Molke aufkonzentriert und getrocknet. Für jeden Prozessschritt stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung. Zur Vorkonzentration sind beispielsweise Fallstromverdampfer weit verbreitetet, für die anschließende Trocknung spielen Sprühtrocknungsanlagen mengenmäßig die größte Rolle. Mit Hilfe dieser Verfahren stellen Milchverarbeiter zum Beispiel aus flüssiger Milch mit einem Wasseranteil von über 85 Prozent ein Milchpulver mit weniger als 5 Prozent Wasseranteil her, jedoch mit entsprechend höheren Anteilen an Fett, Proteinen, Lactose und Mineralstoffen.

FL3 bewähren sich als Konzentratpumpen
In Sprühtrocknungssystemen, die mit Sprühscheiben arbeiten, ist der Einsatz von Verdrängerpumpen für den Transport des Konzentrats zum Turm vorteilhaft. Speziell für diese Förderaufgabe haben sich Fristam-Drehkolbenpumpen der FL3-Baureihe im täglichen Einsatz bei europäischen Milchverarbeitern bewährt. Da die FL3-Pumpen gut regelbar sind, kann die Fördermenge in direkter Abhängigkeit von der Drehzahl exakt dosiert werden. Ein entscheidender Faktor, um eine gleichbleibend gute Pulverqualität und die einwandfreie Funktion der Trocknungsanlage zu gewährleisten. FL3-Pumpen fördern genau die jeweils benötigte Konzentratmenge auf den Turm, um die Abgastemperatur konstant zu halten. Diese wird bestimmt durch das Verhältnis von relativ kaltem Konzentrat und der heißen Trockenluft im Turm, die entscheidende Steuergröße der Anlage. Sie sollte über den gesamten Produktionsprozess möglichst konstant sein. Das Konzentrat wird schließlich durch die sehr schnelle Rotation der Sprühscheibe im Turminneren fein zerstäubt, getrocknet, weiterverarbeitet und verpackt.

Nahezu pulsationsfreier Betrieb
Die innovative Konstruktion der dreiflügeligen FL3-Verdränger ermöglicht auch bei großen Fördermengen von bis zu 50 m³ einen nahezu pulsationsfreien Betrieb. Durch die sehr engen axialen und radialen Spaltmaße der beiden Verdränger zueinander und der Verdränger zu Gehäuse und Deckel wird ein schonender, homogener und konstanter Produktfluss erzeugt. Das große Drehzahlfenster von bis etwa 800 min-1 erlaubt sowohl die Produktförderung als auch die CIP-Reinigung mit nur einer Pumpe, so dass auf eine zusätzliche CIP-Vorlauf-Kreiselpumpe verzichtet werden kann.

Bild: FL3 Verdränger (Foto: Fristam Pumpen KG (GmbH & Co.))

Quelle: Fristam Pumpen KG (GmbH & Co.)

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