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28.08.2015

Neue KMT Hochdruckpumpe Streamline SL-VI bietet neue Auswahl an Konfigurationsmöglichkeiten

Elektromotor der hydraulischen Pumpe (Foto: KMT Waterjet Systems)

Mit der Modellreihe Streamline SL-VI stellt KMT Waterjet Systems in diesem Sommer seine neue Hochdruckpumpe für das Wasserstrahlschneiden vor. Auf Grundlage von vier Rahmen in unterschiedlichen Größen gewährt die SL-VI Serie den KMT-Kunden eine neue Auswahl an Konfigurationsmöglichkeiten.

Die Modellreihe ist in verschiedenen Druckbereichen und Motorisierungen sowie mit einer Reihe von Ausstattungsoptionen erhältlich, so dass jede einzelne Pumpe auf den jeweiligen Bedarf zugeschnitten werden kann.

Die neue Modellreihe für Hochdruckpumpen – die Streamline SL-VI – bietet eine große Auswahl an Konfigurationsmöglichkeiten, so dass sich jeder Interessent die richtige Lösung für seine jeweilige Anwendung zusammenstellen kann. Um die Pumpe für ihren Bedarf zu optimieren, können KMT-Kunden zwischen verschiedenen Druckbereichen und Motorisierungen sowie zahlreichen Ausstattungsmöglichkeiten wählen.

Druckbereich
KMT bietet die Streamline SL-VI Pumpe in drei Druckbereichen an: Der Pro-Druckübersetzer ermöglicht Wasserstrahlschneiden bei 6.200 bar und stellt damit die höchste Leistungsstufe dar. Das Modell Plus arbeitet in einem Druckbereich bis 4.100 bar, und das Modell STD erreicht einen Maximaldruck von 3.800 bar.

Motorisierung
Die Streamline SL-VI Hochdruckpumpe wird mit verschiedenen Motorisierungen zwischen 15 und 200 PS (11 bis 149 kW) erhältlich sein. Die zuerst lieferbaren Modelle verfügen über 30 und 50 PS für die Plus- und STD-Reihe und über 60 PS für den Pro-Druckübersetzer – weitere Leistungsklassen folgen.

Ausstattung
Die verschiedenen Ausstattungsvarianten reichen vom Modell ohne Schaltschrank, Türen und Abdeckung zur Integration in die zentrale Kontrolleinheit eines schlüsselfertigen Gesamtsystems über Maschinen mit Basisausstattung für den autonomen Betrieb bei gelegentlichem Schneidbedarf bis hin zu vollausgestatteten Pumpen, die anspruchsvolle Schneidanwendungen im industriellen Umfeld ermöglichen.

Optimierte Druckübersetzer-Technologie
Das neue, patentierte Curve-on-Curve Design des Druckübersetzers kommt in der Abdichtung der Verbindung zwischen der Zylinder und dem Dichtkopfkörper zum Tragen, wo die Bauteile den extremen Kräften des Hochdruckwassers widerstehen müssen. Gegenüber der Technologie des Vorgängermodells ermöglicht dieses Design eine längere Lebensdauer dieser Verbindung. Zudem vereinfacht die optimierte Geometrie der rein metallischen Abdichtung die Installation, und die Dichtung hält im Vergleich mit konventionellen Technologien mehr Wartungszyklen stand.

Ein weiterer Vorteil ist der bei jeder Ausstattungsvariante standardmäßig eingebaute Plungerkolben aus keramischem Werkstoff; gegenüber einem Hartmetallkolben sorgt die härtere und glattere Oberfläche für eine längere Lebensdauer.

Spitzenleistung und eine vereinheitlichte SPS-Plattform
Der Motor der neuen Hochdruckpumpe entspricht nun dem Standard IE3 nach der Norm EC 640/2009. Das führt zu einer optimierten Motoreffizienz und reduziert den Stromverbrauch. So ermöglicht der Motor bei gleicher Leistung eine höhere Flussrate des Hochdruckwassers und damit auch den Einsatz einer größeren Schneiddüse – das ist gleichbedeutend mit einer Steigerung der Produktivität: Z. B. kann die maximale Düsengröße für eine bei 4.100 bar laufende 50-PS-Pumpe von 0,33 mm auf 0,35 mm erhöht werden. Im Durchschnitt ergibt dies eine Steigerung der Schnittgeschwindigkeit von ca. 5%.

Zudem hat KMT eine global einheitliche SPS-Plattform zur Steuerung seiner Druckübersetzerpumpen etabliert. Das ist besonders für diejenigen KMT-Geschäftspartner vorteilhaft, die international agieren: Mit der Modellreihe SL-VI werden alle Pumpen weltweit mit dem gleichen Steuersystem ausgerüstet. Die neue Steuerung verfügt über 11 Betriebssprachen, einen Softstarter zur Optimierung des Stromverbrauchs sowie einen Netzwerkkabel- und USB-Anschluss neben dem Bildschirm. Optional bietet KMT eine Gleichlaufsteuerung an, die zu einem Netzwerk zusammengeschlossene Pumpen überwacht und die Last gleichmäßig über alle Pumpen verteilt.

Bild: Elektromotor der hydraulischen Pumpe (Foto: KMT Waterjet Systems)

Quelle: KMT

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