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09.07.2015

Die robuste Chemie-Kreiselpumpe RCE von Friatec

Chemie-Kreiselpumpe RCE (Foto: Friatec )

Die Chemie-Kreiselpumpe RCE von Friatec - Division Rheinhütte Pumpen bietet eine sichere und langlebige Lösung bei vielfältigen und schwierigen Förderaufgaben in vielen Bereichen der Industrie.

Aus mehr als 35 Baugrößen mit unterschiedlichen Dichtungsvarianten und optionalen Beheizungssystemen wird projektbezogen die optimale Pumpe ausgewählt. Die Bauvariante mit hydrodynamischer Wellenabdichtung sorgt für eine wartungsfreie sowie verschleißfeste Förderung extrem anspruchsvoller Fluide. Eine breite Palette aus korrosionsbeständigen Werkstoffen ermöglicht einen anwendungsspezifischen Einsatz der RCE. Mehr als 20 Werkstoffe, von niedrig legierten Werkstoffen (Stahlguss) über hoch legierte Edelstähle, bis hin zu reinsten Reinmetallen stehen zur Verfügung. Die RCE deckt Volumenströme bis 1.300 m³/h und Förderhöhen bis zu 180 m ab.

Anspruchsvolle Förderaufgaben individuell lösen
Die Chemie-Kreiselpumpe RCE ist bestens geeignet für die Förderung chemisch aggressiver, heißer und verunreinigter Flüssigkeiten. Die robuste Pumpe fördert anorganische und organische sowie aggressive Medien bis 450 °C, auch mit Feststoffanteilen, bei normalem und schwerem Betrieb. Sie wird überwiegend zur Förderung von Flüssigschwefel, Phosphorsäure, Teer, Pech, Harnstoffschmelze, Natronlauge, Ammoniumnitrat, Wasserglas, Maischen und Kataphoreselack eingesetzt.
Die Chemie-Kreiselpumpe RCE überzeugt durch Zuverlässigkeit sowie eine sichere und gleichzeitig robuste und langlebige Konstruktion mit verschiedenen Abdichtungsvarianten. Die horizontale RCE-Baureihe bewährt sich seit Jahrzehnten in der chemischen Industrie und in der Grundstoffindustrie, hier vor allem bei der Düngemittelherstellung. Auch in der Umwelttechnik und in vielen anderen Industriebereichen ist sie die erste Wahl.

Maximale Sicherheit mit anwendungsspezifischen Dichtungskonzepten
Die Chemie-Kreiselpumpe RCE wird mit anwendungsbezogen Dichtungskonzepten auf den individuellen Förderfall abgestimmt. Neben der Option der mechanischen Gleitringdichtung ermöglicht die hydrodynamische Wellenabdichtung einen Pumpeneinsatz bei besonders anspruchsvollen Medien, die zum Beispiel stark zum Verkleben oder Kristallisieren neigen. Diese wartungsfreie Dichtungsvariante arbeitet berührungsfrei, ohne Verschleißteile und dichtet die Pumpe während des Betriebes vollkommen leckagefrei ab. Während die Pumpe in Betrieb ist, stellt sich im Entlastungsrad ein Flüssigkeitsring ein, der den Pumpeninnenraum leckagefrei von der Atmosphäre trennt. Nach dem Ausschalten der Pumpe übernimmt eine Stillstandsabdichtung die Funktion, den Wellendurchtritt nach außen hin abzudichten. Für diese Aufgabe ist je nach Anwendungsfall eine einfache Stopfbuchspackung, ein pneumatisches System oder ein mechanisch gesteuertes Ringventil einsetzbar. Die hydrodynamische Wellenabdichtung ist vor allem für den Einsatz im Dauerbetrieb geeignet.

Beheizte Ausführung für konstante Temperaturen
Für Förderaufgaben, bei denen das Medium auf konstanter Temperatur gehalten werden muss, ist die Chemiepumpe RCE mit Heizkammersystemen (Bauform H) anpassbar. Gehäuseentleerung, Ablauf und der Stopfbuchsraum dieser Pumpe werden komplett beheizt. Dies ermöglicht den Einsatz der RCE bei besonders anspruchsvollen Anwendungen wie der Flüssigschwefelförderung mit dem Vorteil, dass beim An- und Abfahren der Pumpe keine Schwefelreste im Wellendichtungsraum erstarren und sich ablagern können.

Bild: Chemie-Kreiselpumpe RCE (Foto: Friatec )

Quelle: Friatec

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