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14.07.2014

Jung Process Systems erweitert Hyghspin-Einsatzspektrum

Hyghspin 90 H mit Trichteröffnung für nicht-fließfähige Fördermedien. (Foto: Jung Process Systems)

Die Vorteile der Hyghspin-Schraubenspindelpumpen in Bezug auf Einsatzflexibilität und Wirtschaftlichkeit sind im Markt voll akzeptiert. Für nicht-fließfähige Produkte hat Jung Process Systems die Förderschrauben seiner Pumpenbaureihe mit Extruderteilen versehen, die das Fördergut unterhalb des Einlauftrichters einziehen.

Diese neuartige Konstruktion eignet sich besonders für Teige, Kuchenfüllungen, Erdnusscremes, Pasten, Fleischbrät und alle anderen Produkte, die konventionell mit externen Hilfsmitteln in die Förderkammer der Pumpe eingespeist werden müssen.

3-in-1 – Fördern, CIPen und Produktzuführen

Hyghspin-Schraubenspindelpumpen sind in der Lage, Produkte mit einer Viskosität bis zu 1.000.000 cPs problemlos zu fördern. Ist jedoch, wie in der Lebensmittelindustrie häufig anzutreffen, das Fördermedium überhaupt nicht fließfähig, können diese Produkte nur mit Hilfe zwangsweiser Zuführung in die Pumpaggregate gelangen. Zu diesem Zweck werden in der Regel externe Extruder eingesetzt. Dieses Gesamtsystem ist teuer und schlecht zu reinigen. Sobald das Produkt dann in der Förderkammer der Pumpe ist, greifen die normalen Mechanismen zur Druckerhöhung. An diesem Punkt setzt die weiterentwickelte Konstruktion der Hyghspin-Pumpen von Jung Process Systems an. Für alles, was nicht frei fließt, haben die Ingenieure des Pinneberger Unternehmens eine Förderschrauben-Extruder-Einheit entwickelt. Die Zuführung des Fördermediums erfolgt im Extruderbereich, der unterhalb des Einfülltrichters positioniert ist, die Druckerhöhung im eigentlichen Pumpenbereich mit den für die jeweilige Anwendung individuell ausgelegten Förderschrauben. Diese innovative Lösung ermöglicht es Verarbeitern ihre Produkte sehr schonend zu fördern, auf die externen Extruder zur „Zufütterung“ zu verzichten und in der gewohnten Weise mit derselben Pumpe die CIP-Reinigung durchzuführen.

Verfügbar für die Pumpengrößen 70, 90 und 125

Die neuartige Förderschrauben-Extruder-Einheit ist für die Pumpengrößen Hyghspin 70, Hyghspin 90 und Hyghspin 125 verfügbar. Die maximale Fördermenge liegt bei ca. 20 m3/h, der Differenzdruck in der Standardausführung bei maximal 10 bar. Anwender können auf die bewährten Hyghspin-Vorteile vertrauen. Die Pumpe entspricht den Konstruktionsprinzipien des Hygienic Design. Sie sind vollständig aus Edelstahl hergestellt. Die berührungslos laufenden Förderschrauben garantieren eine absolut schonende und pulsationsarme Förderung. Die Gleitringdichtungen liegen voll im Strömungsbereich und werden so hervorragend gekühlt und gereinigt. Alle produktberührenden Elastomere sind als leicht zu reinigende FDA-konforme Formringe ausgeführt.


Bild: Hyghspin 90 H mit Trichteröffnung für nicht-fließfähige Fördermedien. (Foto: Jung Process Systems)

Quelle: Jung Process Systems

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