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02.03.2011

ABB: Starke Industrienachfrage und beschleunigtes Wachstum in 2010

ABB verzeichnete im vierten Quartal 2010 ein starkes Auftragsplus und eine Umsatzsteigerung, angetrieben durch die anziehende Industrienachfrage nach verbesserter Energieeffizienz, Produktivitätssteigerungen und erhöhte Investitionen in Energieinfrastruktur.

Der positive Trend zeigte sich in einem Anstieg der Basisaufträge (unter USD 15 Mio.) um 17 Prozent mit Verbesserungen in allen Divisionen, da Industriekunden ihre Kapazitäten erweiterten und in Effizienzsteigerungen investierten. Auch im Bereich der Stromverteilungsausrüstung, die für eine zuverlässige Stromversorgung von Industrie- und Gewerbekunden genutzt wird, nahm der Auftragseingang zu.

Großaufträge (über USD 15 Mio.) erhöhten sich um 21 Prozent, was auf den Eingang mehrerer großer Stromübertragungsprojekte in Europa und dem Nahen Osten zurückzuführen ist.
Der Ertrag vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs um 23 Prozent auf USD 978 Mio. Der EBIT enthält vorab bekannt gegebene Rückstellungen von rund USD 120 Mio., die großteils im Zusammenhang mit einem Großprojekt der Division Energietechniksysteme gebildet wurden. Die Restrukturierungskosten beliefen sich im Berichtsquartal auf rund USD 120 Mio.

Die operative EBIT-Marge erreichte im Berichtsquartal trotz der projektbezogenen Rückstellungen und des anhaltenden Preisdrucks 12,3 Prozent. Damit lag die Marge sowohl im Geschäftsjahr als auch im vierten Quartal 2010 im Zielkorridor von 11 bis 16 Prozent. Das 3-Milliarden-USD-Kostensenkungsprogramm des Unternehmens wurde im vierten Quartal abgeschlossen und hat die Zielvorgaben erfolgreich erfüllt. Für das Jahr 2011 plant ABB die Kosten nochmals um über USD 1 Milliarde zu reduzieren. Der Konzerngewinn erhöhte sich um 30 Prozent auf USD 700 Mio., während sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit der Rekordmarke des Vorjahresquartals annäherte. Die Netto-Barmittel beliefen sich zum Ende des Berichtsquartals auf USD 6,4 Mrd. Der ABB-Verwaltungsrat hat eine erhöhte Dividende von CHF 0,60 je Aktie vorgeschlagen, gegenüber CHF 0,51 je Aktie im Vorjahr.

Quelle: ABB

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