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28.01.2009

E-Solutions für Hygienepumpen bieten der Food-Industrie hohe Prozesssicherheit

Ein Messe-Highlight von Grundfos ist die Drehkolbenpumpe Novalobe. (Grundfos, Erkrath)

Von Komplettlösungen bis hin zu Spezialkomponenten – das Cross-over-Konzept der Fachmesse Anuga FoodTec passt zur Cross-selling-Philosophie der Industriedivision von Grundfos.

Dahinter steht die praktische Erfahrung, dass viele Betreiber nicht allein branchenspezifische Pumpen (beispielsweise Prozesspumpen der Baureihen F&B-Hygia oder Novalobe in der Lebensmittel-Industrie), sondern im Umfeld der eigentlichen Produktion auch andere Bauarten benötigen: Beispielsweise mehrstufige Hochdruckpumpen der Baureihe CR für Sekundärprozesse wie den Kühlkreislauf oder Dosierpumpen der Produktfamilie ‚Digital Dosing’ zum Dosieren der Kalkmilch zur Wasserenthärtung. Das Full-Line-Produktportfolio dieses Herstellers umfasst zudem Pumpen für die Wasserfassung, die Wasseraufbereitung und -verteilung bis hin zur Abwasserentsorgung.

Auf der Anuga Foodtec stellt Grundfos u.a. die einstufige Edelstahl-Kreiselpumpe F&B-Hygia in den Vordergrund, die sich als Standardpumpe für den Einsatz im Prozessbereich empfiehlt. Die Namensähnlichkeit zur klassischen Hilge-Pumpenbaureihe Euro-Hygia, die sich weltweit als Hygiene- und Sterilpumpe bewährt, zeigt es schon: Die F&B-Hygia ist eine Erweiterung dieser Baureihe, das Kürzel ‚F&B’ steht für Food und Beverage und beschreibt die Haupteinsatzbereiche der neuen Pumpe. Die F&B-Hygia findet überall dort ihren Einsatz, wo es um das zuverlässige hygienische Fördern geht, aber keine besonderen steriltechnischen Anforderungen zu beachten sind.

Zweites Highlight auf dem Messestand ist die Drehkolbenpumpe Novalobe: Mit diesem Aggregat verfügt der Betreiber über eine hygienisch sichere und in der Handhabung einfache Lösung. Die Pumpen entsprechen den relevanten internationalen Richtlinien wie GMP, FDA und QHD, sie sind EHEDG-zertifiziert und setzen die allgemeinen Prinzipien des Hygienic Designs um. Die gesamte Konstruktion ist spalt- und totraumfrei ausgeführt, vollständig entleerbar und genügt den Anforderungen der CIP-Reinigung und SIP-Sterilisation. Es kommen nur FDA-zugelassene Werkstoffe zum Einsatz, die mediumberührten Elastomere weisen eine definierte Pressung auf.

Dritter Ausstellungsschwerpunkt sind die E-Solutions. Hintergrund: Die Maximalleistung einer Pumpe wird im Prozessbetrieb in der Regel nicht ständig abgefordert. Die Lösung sind Frequenzumformer (FU), die auf die Drehzahl einer Pumpe zugreifen. Passt sich die Motordrehzahl automatisch an den tatsächlichen Förderbedarf einer Pumpe an, spart der Betreiber erhebliche Mengen an Energie. Zudem trägt eine elektronisch geregelte Pumpe dazu bei, die Prozessabläufe zu optimieren und die Prozesssicherheit zu verbessern.

Das Grundfos-Programm an drehzahlregelbaren E-Pumpen basiert auf dem selbst entwickelten und gefertigten MGE-Motor: Es handelt sich dabei um einen drehzahlgeregelten Motor, der auf einem EFF1-Hocheffizienzmotor basiert, mit integriertem Frequenzumrichter und einem PI-Regler, der über spezifische Pumpenfunktionen verfügt. Da alle Komponenten - Pumpe, Motor, Frequenzumrichter, Sensor, Anwendungs-Software, Regler – aus einer Hand stammen, ist das zuverlässige Zusammenspiel gewährleistet.

Grundfos hat seine 11 bis 22 kW-MGE-Motoren überarbeitet und offeriert eine Bandbreite im Leistungsbereich zwischen 0,37 (1phasig) und 22 kW (3phasig): ab Frühjahr 2009 werden diese MGE-Motore auch bei den Hilge Hygiene- und Sterilpumpen im Bereich von 11 bis 22 kW verfügbar sein.

Bild: Ein Messe-Highlight von Grundfos ist die Drehkolbenpumpe Novalobe. (Grundfos, Erkrath)

Quelle: Grundfos

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