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23.08.2007

Die neue Richter Pumpe MNK für Förderströme bis 600 m3/h

Richter Chemie-Technik

Die neue große Richter MNK ist qualifiziert für eine Reihe von Verfahren, z.B. für die Chlorelektrolyse, in der Schwefelsäureherstellung und -aufbereitung oder in so genannten World-Scale-Anlagen, aber auch in der MDI- und TDI-Produktion, in Recyclinganlagen oder bei der Kunststoff- und Spezialfaserproduktion.

Die Konstruktion der Pumpe wurde optimiert und ist jetzt noch wartungsfreundlicher.

Das Unternehmen Richter Chemie-Technik GmbH, Kempen - ein Hersteller von Pumpen und Armaturen für die chemische und pharmazeutische Verfahrenstechnik - hat bereits vor 20 Jahren seine kunststoffausgekleidete Pumpenbaureihe MNK in den Markt eingeführt, welche seitdem einen echten Siegeszug im Chemiepumpenmarkt angetreten hat. Sie überzeugt durch ihre ausgesprochen robuste und fehlertolerante Bauweise. Die MNK kommt zum Einsatz bei Medien, bei denen Edelstahl, Spezialguss und konventionelle Kunststoffe nicht ausreichend korrosionsbeständig sind. Sie ist eine Alternative zu Pumpen aus teuren, exotischen Metallen (Hastelloy, Monel, Nickel, Tantal usw.) mit langen Lieferzeiten.

Schon mit dem bisherigen Leistungsbereich bis Q=300 m³/h und Magnetkupplungen bis 90 kW (2.900 min -1) ist die MNK die leistungsstärkste auf dem Markt verfügbare PFA/PTFE-ausgekleidete Magnetkupplungspumpe.

Die Pumpengröße 200-150-315 ist einsetzbar für Fördermengen bis 600 m³/h (2000 min-1) bei einer Förderhöhe von 75 m FS. Im hochkorrosiven Leistungsbereich von 300 – 600 m³/h standen den Anlagenbetreiber bis dato überwiegend Gleitrungdichtungspumpen in ausgekleideter oder metallischer Ausführung zur Verfügung. Wer eine dichtungslose Pumpe bevorzugte, konnte ohnehin nur auf metallische Pumpen aus Hastelloy, Titan, Tantal usw. ausweichen. Die Pumpe ist eine einstufige dichtungslose Chemiekreiselpumpe in Heavy duty-Horizontalbauweise nach EN 22858/ISO 2858/ISO 5199.

Die neue große MNK ist noch wartungsfreundlicher: Sie hat eine doppelte Back Pull-Out-Konstruktion mit separatem Wälzlagerträger sowie integrierte Montage- und Demontagehilfen, um die Wartung zu erleichtern.

Die Pumpe ist ausgelegt für Betriebsdrücke bis PN 25. Je nach benötigter Förderleistung kann sie mit Drehzahlen zwischen 750 bis 2000 min-1 betrieben werden. Die Betriebstemperaturen liegen zwischen -60 °C und +150 °C. Das geschlossene PFA-Laufrad mit hydraulisch optimierten Schaufelkanälen trägt zum hohen Wirkungsgrad und niedrigen NPSH-Wert bei. Die dickwandige PTFE-Gehäuseauskleidung - optional PE-UHMW - hat eine Wandstärke bis 20 mm. Die vollflächige Panzerung aus Sphäroguss EN-JS 1049 trägt den Systemdruck und erübrigt den Einbau von Kompensatoren. Eine Gehäuseentleerung ist serienmäßig vorhanden, ein Heizmantel optional.

Die besonders robusten Gleitlager bestehen aus reinem Siliziumkarbid. SAFEGLIDE® PLUS verhindert Schäden bei kurzzeitigem Trockenlauf. Die Hochleistungs-Permanentmagnete sind für Drehmomente bis 800 Nm ausgelegt und übertragen 120 KW bei 1450 min-1 bzw. 165 KW bei 2000 min-1).

Die Pumpen verfügen über ein Doppelspalttopfsystem
- mediumseitig: modifiziertes TFM-PTFE, 4 mm dick, wesentlich diffusionsbeständiger als Standard-PTFE
- drucktragend: Kohlefaserverbundwerkstoff CFK (wirbelstromfrei, druckfest, metallfrei, bruchsicher hohe Sicherheitsreserven).
Gleitlager- und Gehäusespülung sind serienmäßig vorbereitet und können so problemlos auch nachgerüstet werden. Das gilt auch für Temperaturüberwachung, Wälzlagertemperatur- und -schwingungsmessung.

Bild: Richter Chemie-Technik

Quelle: Richter

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