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05.10.2005

Starker Umsatzzuwachs durch Export

Trotz einer nach wie vor zurückhaltenden wirtschaftlichen Lage in Deutschland konnte die Herborner Pumpenfabrik im zurückliegenden Jahr den Umsatz um 15% steigern. Der Umsatz verbesserte sich von 12,5 auf 14,4 Millionen Euro. Im Wesentlichen beruht das Wachstum auf die gute Entwicklung im Exportgeschäft.

Dank eines sehr guten internationalen Rufs und der Spezialisierung auf branchenspezifische Sonderlösungen konnte der Exportanteil des Unternehmens auf nunmehr 36% ausgebaut werden.

UNIGUM und UNICUT als Innovationen
Ein Grund hierfür sind sicher auch Neuentwicklungen, wie die kleine Abwasserpumpe UNICUT mit integriertem Mazerator sowie die innen gummierte Pumpenbaureihe UNIGUM, die dieses Jahr Schwerpunktthema des Unternehmens auf der IFAT ist. Die UNICUT wird vor allem in biologischen Abwasserbehandlungs-anlagen eingesetzt, die auf moderner Biomembrantechnologie basieren. Die UNIGUM ist für Einsatzgebiete vorgesehen, wo abrasiver Verschleiß auftritt. Sie ist deutlich langlebiger und kostengünstiger als die herkömmlichen Edelstahlpumpen und ist eine echte wirtschaftliche Alternative. Das Know-how liegt neben der richtigen Gummimischung in dem Verfahren, wie das Gummi eine sichere Verbindung mit dem Trägermaterial eingeht.

Investitionen für die Zukunft
Auch die Ertragslage hat sich dank des guten Ergebnisses positiv entwickelt. Dennoch mussten hohe Investitionen in Produktionsstätten, Steigerungen der Personalkosten und vor allem ein hohes Investment in die eigene Entwicklungsabteilung vorgenommen werden.

Investiert wurde im vergangenen Jahr vor allem in die Modernisierung der Gießerei. Diese wird auch 2005 das entscheidende Großprojekt des Unternehmens bleiben. „Unser Ziel ist es, die unternehmenseigene Gießerei in eine hochmoderne, leistungsfähige und produktive Gießereianlage umzubauen, die auf kleine Losgrößen für maschinengeformte Teile spezialisiert sein wird“ erklärt Wolfram Kuhn, Geschäftsführer und Ur-Ur-Enkel des Firmengründers Johann Heinrich Hoffmann.

DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert
Bereits in den Jahren zuvor wurde die mechanische Fertigung modernisiert, so dass die 140 Mitarbeiter auf einen technisch hochwertigen Maschinenpark zurückgreifen können. Mit den Investitionen einher ging die Optimierung aller Produktions- und Prozessabläufe, so dass die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000 problemlos und vorbildlich erfolgte. Stolz ist das Unternehmen zudem auf seine hohe Ausbildungsquote von 12%, zeigt sich hierin die Zukunftsorientierung des Unternehmens auch in der Personalentwicklung. Die Vermögenslage der Herborner Pumpenfabrik ist als sehr gut zu bezeichnen. Die Finanzierung aller Projekte erfolgt fast ausschließlich durch Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen.

Die Herborner Pumpenfabrik J. H. Hoffmann GmbH & Co. KG Herborn produziert und vertreibt Kreiselpumpen für die Reinwasser-, Abwasser- und Industrietechnik sowie komplette Abwasserpumpstationen, Kondensatanlagen und Fäkalienhebeanlagen. Spezialisiert hat sich das 1874 gegründete Unternehmen auf branchenspezifische Sonderlösungen. In mehreren Branchen ist das Unternehmen Marktführer. Im öffentlichen Schwimmbadbereich in Mitteleuropa beträgt der Marktanteil bspw. gut 70%. Bei den Abwasserpumpen in der Wasseraufbereitung auf Schiffen weltweit etwa 35-40%.

Die Herborner Pumpenfabrik hat ihren Hauptsitz und Produktion in Herborn, eine Betriebsstätte in Landsberg/Saale und Vertriebsbüros an mehreren Standorten im In- und Ausland.

Herborner Pumpen

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