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30.01.2001

Membranventile aus Alloy 59

Foto: Neue pneumatisch oder manuell angetriebene Ventile aus Alloy 59 für die Steriltechnik (Foto: KSB Aktiengesellschaft, Frankenthal)<br>

Erstmalig wurden bei der zur KSB-Gruppe gehörenden SISTO Armaturen S.A. Membranventile aus Alloy 59 hergestellt. Hierbei handelt es sich um einen besonders korrosionsbeständigen Spezialstahl. Die mehr als tausend pneumatisch oder manuell angetriebenen Armaturen sind für ein Pharmatechnikum in Wuppertal bestimmt, das dort von einem großen deutsche Pharmakonzern für die Forschung und Entwicklung neuer Werkstoffe erbaut wurde.

Entscheidend für den Einsatz der luxemburgischen Ventile waren die positiven Erfahrungen, die bei ähnlichen Anwendungen mit dieser Armaturenart gemacht wurden. Außerdem erlaubt ihr modularer Aufbau Kundenwünsche zu erfüllen, wie eine im Oberteil eingebrachte Leckanzeige, die den Anlagenbetreiber vor
möglichen Undichtigkeiten an der Primärabdichtung warnt. Eine zusätzliche, selbstabdichtende Stopfbuchse, welche die Anforderungen der TA-Luft erfüllt, übernimmt die Funktion der Sekundärabdichtung.

Die Gehäuse der Endlagenschalter und die Pneumatikantriebe weisen den gleichen Außendurchmesser auf und zusammen mit den glatten Gehäuseoberflächen ermöglichen sie eine einfache „Vorort-Wischdesinfektion“. Alloy 59 wurde als Werkstoff ausgewählt, um auch bei zukünftigen Medien nicht durch die Werkstoffe von Rohrleitungen und Armaturen beschränkt zu sein.

Bild: Foto: Neue pneumatisch oder manuell angetriebene Ventile aus Alloy 59 für die Steriltechnik (Foto: KSB Aktiengesellschaft, Frankenthal)

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