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04.10.2017

Zweite Veranstaltung der IFAT Africa setzt neue Maßstäbe

Die Teilnehmer diskutierten über Branchentrends und Marktentwicklungen (Image: IFAT Africa)

Zweite Veranstaltung der IFAT Africa setzt neue Maßstäbe Die IFAT Africa ist der Umwelthub des südlichen Afrikas, das hat die zweite Ausgabe der IFAT-Tochter in Johannesburg gezeigt. Mehr als 1.800 Besucher kamen an den drei Tagen vom 12. bis 14. September 2017 ins Johannesburg Expo Centre, wo die IFAT Africa diesmal ohne Parallelveranstaltung stattfand.

Bei Aussteller- und Flächenzahl gab es beachtliche Rekorde: 152 Unternehmen nahmen an der Messe teil, eine Zunahme von 31 Prozent gegenüber der Vorveranstaltung auf einer um 33 Prozent größeren Ausstellungsfläche.

Auf den über 6.000 Quadratmetern der IFAT Africa 2017 drehte sich alles um die Bereiche Wasser, Abwasser, Abfall und Recycling. Besonders hoch war dieses Jahr die internationale Beteiligung. Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München, freut sich über den Erfolg: „Dass die IFAT Africa so viele internationale und nationale Entscheidungsträger angezogen hat – und das ohne Parallelveranstaltung – ist außergewöhnlich. Das unterstreicht, wie wichtig die Themen der IFAT für den afrikanischen Markt sind.“

Es kamen mehr als 1.800 Besucher aus 38 Ländern. Das entsprach einer Steigerung um 5 Prozent gegenüber 2015, als die Messe vier Tage lang parallel zur bauma CONEXPO AFRICA am gleichen Ort stattfand. Bei den Ausstellern war ein ähnlicher internationaler Trend zu verzeichnen: 64 Prozent der Unternehmen kamen aus 16 verschiedenen Ländern nach Südafrika.

Pamela Tshwete, Stellvertretende Ministerin für Wasser und Wasseraufbereitung in Südafrika, betont die Bedeutung der IFAT Africa für den Umweltmarkt: „Bei der Lösung unserer aktuellen globalen Herausforderungen müssen die Länder der Welt miteinander reden und Fachwissen teilen. Die IFAT Africa ist eine Plattform für wechselseitigen Austausch, die uns zeigt, welche Lösungen es bereits auf dem Markt gibt, und welche Umwelttools in anderen Ländern bereits angewandt werden.“

Zugang zu Subsahara-Afrika
Auch die Aussteller waren zufrieden, wie Andreas Schweitzer von der Hermann Sewerin GmbH betont: „Die IFAT Africa war wieder sehr erfolgreich für uns. Hochrangige Delegationen aus Südafrika, Sambia, Mosambik und Ghana öffneten uns den Zugang zu Märkten im südlichen Afrika. Wir konnten so wertvolle Kontakte zu Entscheidungsträgern knüpfen.“ Hennie Pretorius von Endress+Hauser bestätigt, dass die „IFAT Africa 2017 eine hochkarätige Messe ist, die hochrangige Kontakte aus Südafrika und ganz Afrika anzog. Wir nahmen bereits an der Premiere 2015 teil und freuen uns, dass die Messe dieses Mal deutlich gewachsen ist. 2019 werden wir auf jeden Fall wieder dabei sein.“

Angesichts der drängenden Wasserknappheit war die zentrale Frage der drei Messetage, wie eine flächendeckende Wasserversorgung in Subsahara-Afrika ermöglicht werden kann. Elaine Crewe, CEO des lokalen Organisators Messe München South Africa, unterstreicht: „Die diesjährige IFAT Africa war der Treffpunkt für alle, die zur Bewältigung der Wasserkrise beitragen wollen. Lösungen für ein ressourcenschonendes Wassermanagement und für die Wasseraufbereitung waren ganz besonders gefragt.“

Im Bereich der Abfallbehandlung dagegen stand die Frage im Vordergrund, wie die Mülldeponien in den afrikanischen Metropolregionen entlastet werden können. Christa Venter, COO des kommunalen Abfallentsorgers Pikitup Johannesburg (SOC) Ltd, meint: „Wir müssen unbedingt nachhaltige Alternativen zu konventionellen Deponien finden und Mülltrennung und Recycling voranbringen. Ebenso wichtig ist es, unsere Bürger für Umweltthemen zu sensibilisieren. Die IFAT Africa hat uns hierfür viele neue Impulse gegeben.“

Plattform für Nachwuchskräfte
Nicht nur an den Messeständen herrschte reger Austausch. Auch auf den begleitenden Foren und im Rahmenprogramm diskutierten die Teilnehmer über Branchentrends und Marktentwicklungen. Einen großen Besucherandrang verzeichnete das Young Professionals Forum, das erstmalig auf der IFAT Africa stattfand. Die Networking-Plattform informierte junge Talente über ihre Karrieremöglichkeiten in der Umweltbranche.

Die IFAT Africa ist Teil der IFAT-Familie, des weltweit führenden Netzwerks für Umwelttechnologien. Die nächste Ausgabe der IFAT Africa findet 2019 in Johannesburg statt.

Bild: Die Teilnehmer diskutierten über Branchentrends und Marktentwicklungen (Image: IFAT Africa)

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